Ringen um Opel: Wer will was im großen Autopoker?

02.03.2010

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AP

Nick Reilly, Opel-Chef

Ziel: Den Plan der Detroiter Zentrale in Europa umsetzen. Opel soll 2011 die Gewinnschwelle erreichen, dafür muss die Produktionskapazität um 20 Prozent sinken. Weil Opel die Sanierung nicht aus eigenen Mitteln stemmen kann, ist Reilly auf Staatshilfe und Zugeständnisse der Beschäftigten angewiesen.

Angebote: Für die kommenden fünf Jahre hat Reilly 11 Milliarden Euro Investitionen unter anderem in neue Modelle angekündigt. 1,9 Milliarden Euro der aktuellen Sanierungskosten trägt Opel aus eigenen Mitteln, davon ist rund ein Drittel allerdings schon bezahlt.

Bedingungen: In "wenigen Wochen" erwartet Reilly eine grundsätzliche Entscheidung über staatliche Hilfsgelder von gut 1,8 Milliarden Euro. Opel will rund 8300 seiner europaweit 48.000 Stellen abbauen und das belgische Werk Antwerpen in diesem Jahr schließen, zudem müssen die Lohnkosten sinken.

Konflikt mit: Franz, Brüderle, Leterme und eigentlich allen anderen


Bildtexte: Arvid Kaiser, Matthias Kaufmann, Nils-Viktor Sorge

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