Korruption : Wer die "Kickbacks" an das Saddam-Regime zahlte

06.06.2007

DaimlerChrysler: Nach Erkenntnissen der Volcker-Kommission zahlte der Automobilkonzern rund 7000 US-Dollar Schmiergeld an die irakische Regierung - zehn Prozent der Auftragssumme für einen gepanzerten Van, den das irakische Ölministerium bestellt hatte. Die Höhe der als "After Sales Service Fee" ausgewiesenen Kickback-Zahlung ist vergleichsweise gering - doch laut Transparency International geht es nicht um einzelne Summen, sondern darum, dass so viele Unternehmen sich überhaupt darauf einließen. Die im Kommissionsbericht genannten 57 deutschen Unternehmen sollen insgesamt 11,9 Millionen Dollar Schmiergeld an das Saddam-Regime gezahlt haben: Neben weltweit agierenden Konzernen waren auch viele deutsche Mittelständler einbezogen.

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