Mai: Seit Monaten eilt der managermagazin-Konjunktur-Indikator den gängigen Prognosen voraus: Während die meisten Wirtschaftsforscher Deutschland in der Stagnation wähnen, zeigt der mm-Indikator ordentliches Wachstum an. Um 2 Prozent wird danach die Wirtschaftsleistung 2013 zunehmen. Ein für Deutschland fast ideales Tempo: Die Arbeitslosigkeit sinkt weiter, der Staatshaushalt saniert sich fast von allein; beginnende Überhitzungserscheinungen, etwa am Immobilienmarkt, scheinen unter Kontrolle. Zuletzt hätten das erneute Aufflackern der Euro-Krise (Zypern, Italien, Portugal) und die Abschwächung der Weltwirtschaft für etwas Abkühlung gesorgt, sagt Carsten-Patrick Meier von Kiel Economics, der den Indikator berechnet. Doch das Wachstumsszenario bleibe intakt: Niedrigzinsen, ein schwacher Euro und eine hochgradig wett - bewerbsfähige Industrie befeuern die Expansion weiter.