Frankfurt am Main/New York - Der Dax
konnte die Marke von 5800 Punkten
nicht verteidigen und schloss 0,4 Prozent schwächer bei 5795,32
Zählern. Die Umsätze blieben dünn.
Das Handelsvolumen im Dax fiel auf 103 (Vortag: 104)
Millionen Aktien. Der Umsatz sank auf 2,7 (3) Milliarden Euro.
An den US-Börsen notierte zum Handelsschluss in Europa der
Dow Jones
mit 10.417 Punkten 0,2 Prozent höher, der
S&P500 lag mit 1120 Punkten 0,1 Prozent im Plus und der
Nasdaq Composite
war mit 2282 Punkten fast unverändert.
Die Entscheidung der Europäische Zentralbank (EZB), ihren Leitzins wie erwartet erneut unverändert belassen, bewegte den Markt nicht weiter. Indes halfen laut Börsianer die Kommentare von EZB-Präsident Jean-Claude Trichet. "Sie lesen sich nicht wie eine drohende Zinserhöhung und das hilft", sagte ein Händler.
US-Hausverkäufe gefallen
Laut Patrick Pflüger, Marktanalyst bei IG Markets, sank die Zahl der noch nicht abgeschlossenen US-Hausverkäufe im Januar überraschend deutlich. Zudem hielten sich einige Anleger vor dem mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktbericht am Freitag mit Engagements zurück, sagten Händler.
Beiersdorf und Linde mit Zahlen
Quartals- und Jahreszahlen waren einmal mehr das Hauptthema am
Markt. Mit Beiersdorf
und Linde
meldeten sich zwei
Dax-Mitglieder zu Wort. Die Beiersdorf-Titel konnten ihre Verluste
abbauen und gewannen 0,42 Prozent auf 45,45 Euro. Speziell der
Ausblick stieß auf geteiltes Echo.
Aktien von Linde
fielen dagegen um
0,69 Prozent auf 85,50 Euro. Die jüngst vom französischen
Wettbewerber Air Liquide
vorgelegten
Geschäftszahlen hätten weitaus besser ausgesehen als die von Linde,
meinte ein Händler.
Die Aktien von ProSiebenSat.1 sanken im MDax nach Zahlen um 0,44 Prozent auf 11,30 Euro. Ein Börsianer sagte, der Ausblick sei "nicht wirklich großartig". Celesio verteuerten sich um 8,88 Prozent auf 24,395 Euro. Händler verwiesen auf einen Artikel der "FTD", der erneut Fantasie auf eine Übernahme schüre, als wichtigsten Antrieb.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,79 (Vortag: 2,75) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,08 Prozent auf 124,59 Punkte. Der Bund Future legte um 0,23 Prozent auf 124,36 Punkte zu. Der Kurs des Euro gab nach und kostete zuletzt 1,3608 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,3668 (Mittwoch 1,3641) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7316 (0,7331) Euro.
manager magazin mit Material von Nachrichtenagenturen
© manager magazin Online 2010
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH