Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,77 (Freitag: 2,78) Prozent. Der Rentenindex REX kletterte um 0,03 Prozent auf 124,26 Punkte. Der Bund Future aber büßte 0,19 Prozent ein auf 123,97 Punkte. Der Referenzkurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,3675 (1,3691) Dollar fest. Der Dollar kostete 0,7313 (0,7304) Euro.
Der Dow Jones
rutschte unterdessen wieder unter die Marke von 10.000 Punkten und verlor bis zum Abend 0,5 Prozent auf 9961 Zähler. Für den S&P-500-Index ging es derweil um 0,3 Prozent auf 1063 Punkte abwärts. An der Nasdaq
gewann der Composite-Index um 0,2 Prozent auf 2138 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq-100-Index stieg um 0,1 Prozent auf 1745 Punkte.
Zwar hatten über das Wochenende die Finanzminister der Eurozone versucht, die Märkte zu beruhigen. Es bleibe aber eine gewisse Nervosität mit Blick auf die Staatsfinanzen einiger Länder, hieß es am Markt. "Es ist schon schwer genug für Anleger zu verdauen, wenn Unternehmen ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Allein die vage Möglichkeit, dass so etwas mit einem Land passieren könnte, sorgt für kleine Schauder am Markt", sagte ein Börsianer.
An der Spitze im Dow Jones hielten sich Aktien von Home Depot
mit plus 3,29 Prozent auf 28,90 Dollar. "Nachdem wir die Aktien jahrelang gemieden haben, sind wir nun für die weitere Entwicklung von Home Depot optimistisch, da sich der Häusermarkt erholt", schrieben die Analysten von Morgan Stanley und nahmen die Titel in die "Best Ideas List" auf.
Finanzwerte zählten indes am Indexende zu den größten Verlierern. JPMorgan
gaben um 1,38 Prozent auf 37,77 Dollar nach, auch für Bank of America
und American Express
ging es deutlich nach unten. Aktien des Börsenbetreibers Nasdaq verloren nach Zahlen 1,97 Prozent auf 18,43 Dollar.
Motorola
waren hingegen mit plus 3,44 Prozent auf 6,62 Dollar gefragt. Händler verwiesen auf einen Kommentar des Anlegermagazins "Barron's", demzufolge der Kurs um bis zu 40 Prozent steigen könne, wenn Motorola sein Handygeschäft abspalten würde.
Titel von CIT kletterten um 4,00 Prozent auf 31,98 Dollar. Der mit Steuergeldern gerettete Mittelstandsfinanzierer hat mit John Thain den Ex-Chef der Investmentbank Merrill Lynch angeheuert. "Das ist eine große Aufgabe, die er aber zweifellos meistern kann", kommentierte Marktstratege David Buik von BGC Partners.
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