New York / Frankfurt am Main - Die US-Börsen sind am Mittwoch mit Gewinnen in den Handel gestartet. Für gute Stimmung bei den Anlegern sorgten neue Daten zu Verbraucherpreisen und vom Immobilienmarkt.
Der Rückenwind aus New York trieb den Dax
in Frankfurt auf ein Jahreshoch. Der Index schloss auf Xetra bei 5903 Zählern - das ist ein Plus von 1,6 Prozent. "Es besteht Druck bei den Anlegern, wenn der Markt Richtung 6000 Punkte geht. Einige Großinvestoren sind nur gering investiert", sagte ein Händler. Zudem wählten viele Anleger aus
Mangel an Alternativen die Flucht ins Risiko.
Ansonsten richteten sich alle Augen auf das Ende der zweitägigen Sitzung der Notenbank Federal Reserve. Die Erklärung zur weiteren Zinspolitik und der Entwicklung der US-Wirtschaft erfolgte dann gegen 20:15 Uhr (MEZ): Trotz der Erholung der US-Wirtschaft hält die Fed wie erwartet an ihrer Niedrigzinspolitik fest.
Der Leitzins werde noch "für eine längere Zeit" extrem niedrig bleiben, erklärte die Federal Reserve am Mittwoch nach der Sitzung. Den Leitzins beließen die Notenbanker in einem Korridor von 0 bis 0,25 Prozent. Die Entscheidung dazu war einstimmig. Die Unternehmen würden weiterhin ihre Investitionen zurückfahren, allerdings habe sich der Rückgang verlangsamt.
Der Dow Jones
hielt sich am Abend knapp in der Gewinnzone. Gegen 20.30 Uhr notierte der Index 0,2 Prozent im Plus.
Zahl der Baugenehmigungen gestiegen
Die US-Verbraucherpreise sind im November nach Angaben des Arbeitsministeriums im Vergleich zum Vormonat um 0,4 Prozent gestiegen. Dies dämpfte Inflationssorgen und stützte Händlern zufolge den Markt.
Zudem verbesserte sich im November die Lage am Immobilienmarkt. Die Zahl der Baugenehmigungen für Eigenheime stieg nach Angaben des Handelsministeriums um sechs Prozent; aufs Jahr hochgerechnet lag die Zahl der genehmigten Anträge mit 584.000 so hoch wie seit November 2008 nicht mehr. Die Zahl ist ein Barometer für den zukünftigen Häuserbau und lag höher als von Volkswirten mit 570.000 erwartet.
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