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03.11.2009
 

Märkte

Dow Jones schließt leicht im Minus

Zwei milliardenschwere Übernahmen konnten die Wall Street kaum stützen. Die Verluste bei Bankentiteln wogen schwerer. Der Dow Jones geht mit einem knappen Minus aus dem Handel. Auch der deutsche Leitindex Dax schloss im roten Bereich.

New York / Frankfurt am Main - Schlechte Nachrichten aus der Technologie- und der Finanzbranche haben die New Yorker Börse am Dienstag belastet. Grund war die Herabstufung der Halbleiterbranche durch Morgan Stanley Chart zeigen sowie die Entscheidung der Royal Bank of Scotland Chart zeigen und von Lloyds Chart zeigen, Hunderte von Filialen und Geschäftsfelder aufzugeben.

Nervöse Börsianer: Die Stimmung am Aktienmarkt ist wacklig
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REUTERS

Nervöse Börsianer: Die Stimmung am Aktienmarkt ist wacklig

Zudem verhagelte das schweizerische Bankenschwergewicht UBS mit seinem vierten Quartalsverlust in Folge die Laune der Börsianer. Einziger Lichtblick war die geplante Megaübernahme von Burlington Northern durch Warren Buffetts Berkshire Hathaway Chart zeigen. Der Starinvestor will die Eisenbahngesellschaft für 34 Milliarden Dollar übernehmen. Deren Aktie legte um über 28 Prozent auf 97,59 Dollar zu.

Der Dow Jones Chart zeigen verlor bis zum Handelsschluss 0,2 Prozent auf 9771 Zähler. Die US-Technologiebörse Nasdaq Composite Chart zeigen dagegen stieg um 0,4 Prozent auf 2057 Zähler.

Auch angesichts enttäuschender Geschäfte der UBS verkauften Anleger Bankaktien. Citigroup Chart zeigen verbilligten sich beispielsweise um zwei Prozent, Bank of America Chart zeigen um 1,4 Prozent und JPMorgan Chase Chart zeigen um knapp 0,7 Prozent. Das Schweizer Geldhaus UBS Chart zeigen hatte im dritten Quartal die Quittung für die Finanzkrise und den Streit mit den USA über das Bankgeheimnis bekommen.

Zwar konnte das Kreditinstitut im dritten Quartal den Konzernverlust auf 375 Millionen Euro mehr als halbieren und die Eigenkapitalausstattung weiter verbessern. Doch viele Kunden zogen Geld von ihren Schweizer Konten ab, so dass es der UBS nicht gelang, den Abfluss von Kundengeldern im Vermögensverwaltungsgeschäft nennenswert abzubremsen.

Die Aktien des Kreditkartenanbieters MasterCard sanken nach Vorlage von Quartalszahlen um 2,4 Prozent. Die Dividendenpapiere von Burlington sprangen nach Bekanntgabe der milliardenschweren Übernahmepläne durch Berkshire 28,3 Prozent in die Höhe. Der Kauf beflügelte auch die Aktien der Konkurrenten. Union Pacific verteuerten sich um 6,8 Prozent, CSX um 6,2 Prozent.

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