Rohstoff- und Devisenmärkte im Taumel
Dagegen zählten die Anker im Börsensturm der vergangenen Tage heute zu den Dax-Schlusslichtern. Aktien des Stromriesen RWE
etwa verloren mit 5,49 Prozent auf 82,28 Euro besonders stark an Wert. Fast ebenso deutliche Verluste mussten die Besitzer von Eon-Titeln
hinnehmen. Ihr Investment verlor 4,17 Prozent je Eon-Aktie an Wert. Die Papiere kosten nun 127,43 Euro.
Bei den Technologiewerten zeigten sich einige der Solarwerte stark, die am Vortag unter die Räder gekommenwaren. Centrotherm-Papiere
etwa legten als TecDax-Spitzenreiter um 26,67 Prozent auf 43,70 Euro zu. Und die Solon-Anteilsscheine
gewannen 14,23 Prozent auf 48,17 Euro.
Die Turbulenzen an den weltweiten Aktienmärkten haben heute auch die Rohstoff- und Devisenmärkte auf eine Berg- und Talfahrt geschickt. Der Euro-Kurs
beispielsweise rutschte im morgendlichen Handel bis auf 1,4366 Dollar ab, nach 1,4439 Dollar am Vorabend; der offizielle Referenzkurs wurde von der Europäischen Zentralbank schließlich mit 1,4494 Dollar festgestellt. Der Preis für die Gemeinschaftswährung stieg danach aber weiter und erreichte im Nachmittagshandel 1,4586 Dollar.
Kaum anders das Bild am Öl-Markt. Der Preis für den Rohstoff sank am Vormittag bis auf 86,11 Dollar pro Barrel (159 Liter) für amerikanisches Leichtöl der Marke WTI zur Lieferung im Februar; vor drei Wochen lag der Preis dafür noch bei 100 Dollar. Am Nachmittag stieg er dann wieder auf 89,15 Dollar pro Barrel in New York.
manager-magazin.de mit Material von ap, dpa und reuters
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