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18.02.2013
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Bundesbank
Immobilienboom erfasst den Speckgürtel

Von Martin Hintze

Skyline von München: Für viele Käufer sind die Preise im Zentrum zu hoch
REUTERS

Skyline von München: Für viele Käufer sind die Preise im Zentrum zu hoch

Weil sich kaum jemand die teuren Haus- und Wohnungspreise in Großstädten noch leisten kann, weichen viele Käufer auf das Umland aus. Auch dort ziehen die Preise nun an. Die Bundesbank sieht die Entwicklung mit Sorge.

Berlin - Der Immobilienmarkt boomt weiter: Auch im Jahr 2012 sind die Preise für Eigentumswohnungen und Häuser laut einer Analyse der Bundesbank kräftig gestiegen. In 125 Städten erhöhten sich die Preise für Wohneigentum im vergangenen Jahr um durchschnittlich 5,25 Prozent. 2011 waren es sogar 5,5 Prozent, so die Bundesbank, die sich auf Daten der Marktforscher Bulwiengesa stützt.

"Nach wie vor traten die stärksten Preiserhöhungen bei Eigentumswohnungen in den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern auf", schrieb die Notenbank in ihrem Monatsbericht. Sie verteuerten sich um 7 Prozent; 2011 waren es 10 Prozent. Dafür seien die Preise für gebrauchte Eigentumswohnungen, aber auch für Reihenhäuser schneller gestiegen. In Städten mit weniger als 250.000 Einwohnern sei der Preisdruck nach wie vor merklich schwächer.

Auch im Januar setzte sich der Aufschwung bundesweit fort. Nach Angaben des Portals Immobilienscout24 legten besonders die Preise für Bestandswohnungen erneut zu, im Durchschnitt um 0,9 Prozentpunkte. "Der Boom ist nicht zu Ende" bestätigt Michael Kiefer, Chefanalyst von Immobilienscout24. Mancherorts sieht er den Zenit bereits überschritten.

"Die teils übertriebenen Preissteigerungen in einigen Mittelstädten sind nicht mehr fundamental nachvollziehbar", sagt Kiefer. Dort würden die demographischen und wirtschaftlichen Rahmendaten und die teilweise nur schwache Mietentwicklungen die hohen Kaufpreise nicht rechtfertigen. Bei vielen kleineren und mittelgroßen Städten steigen damit die Risiken für Immobilienkäufer, speziell bei Neubauten mit hohen Preisen.

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