Mittwoch, 27. Mai 2015

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Anhaltender Preisschub Eigenheime werden bis 2015 teurer

Hafencity in Hamburg: Ein Ende des Runs ist nicht in Sicht

Die Preise für Wohnimmobilien sind 2012 im zweiten Jahr infolge gestiegen. Dass Eigenheime auch 2013 und danach nicht güngstiger werden, ist laut einer Feri-Studie wahrscheinlich. In Deutschlands Metropolen rechnen die Experten in den kommenden drei Jahren mit Preissteigerungen von 8 bis 16 Prozent.

Frankfurt am Main - Die kräftige Nachfrage nach Wohnimmobilien hat deren Preise 2012 im zweiten Jahr in Folge klettern lassen. Historisch niedrige Zinsen und die Skepsis gegenüber alternativen Kapitalanlagen haben zuletzt immer mehr Menschen zum Erwerb eines Eigenheims bewegt. Ein Ende des Runs ist nicht in Sicht.

Nach einer Studie der Feri EuroRating Services setzt sich der Preisauftrieb bis mindestens 2015 fort. Demnach verteuern sich Eigentumswohnungen in den kommenden drei Jahren etwa in Hamburg um fast 16 Prozent, in München um 11, in Stuttgart um knapp 10 und in Frankfurt oder Berlin um 8 Prozent.

Nach Berechnungen des Verbands deutscher Pfandbriefbanken war selbstgenutztes Wohneigentum in Deutschland im dritten Quartal im Schnitt 4,1 Prozent teurer als ein Jahr zuvor. Das Interesse richte sich dabei seit Jahren vornehmlich auf Städte, wo die Wohnungsmärkte spürbar angespannt seien. Zudem sei das Interesse an Immobilien als Kapitalanlage im Zuge der Finanzkrise deutlich gestiegen.

krk/dpa

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