Donnerstag, 28. Mai 2015

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Luxushotel Hamburger "Royal Méridien" soll verkauft werden

Das "Le Royal Méridien" an der Hamburger Außenalster: Der Generali-Konzern will sich von dem Objekt trennen
Le Royal Méridien
Das "Le Royal Méridien" an der Hamburger Außenalster: Der Generali-Konzern will sich von dem Objekt trennen

Die Generali Versicherungsgruppe will das Hamburger Luxushotel "Le Royal Méridien" offenbar verkaufen. Der Preis dürfte zwischen 50 und 100 Millionen Euro liegen, sagen Marktkenner. Die Generali-Tochter Volksfürsorge hatte das Hotel erst vor rund zehn Jahren gebaut.

Hamburg - Das Luxushotel "Le Royal Méridien" an der Hamburger Außenalster steht zum Verkauf. Das erfuhr manager magazin online aus gut informierten Kreisen des Hotelmarktes. Demnach könnte das Objekt zu einem Preis von 50 bis 100 Millionen Euro den Besitzer wechseln.

Bisheriger Eigentümer des "Méridien" ist die Versicherungsgruppe Generali, deren Tochter Volksfürsorge das Hotel gemeinsam mit der Méridien-Gruppe vor rund zehn Jahren gebaut hatte. Bei der Méridien-Gruppe, durch die das Hotel seither betrieben wird, handelt es sich um eine Marke des international agierenden Starwood-Konzerns. Die Generali sowie die Méridien-Gruppe äußerten sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Plänen. Später bestätigte die Generali Überlegungen, das Hotel zu verkaufen. Eine Entscheidung sei noch nicht gefallen.

Ein Verkauf des "Royal Méridien" wäre der seit längerem größte Deal am Hamburger Hotelinvestmentmarkt. Zuletzt wechselte 2012 das Hotel "Madison" den Besitzer. Die international tätige Ascott Gruppe erwarb es für rund 37,5 Millionen Euro von Axa Real Estate.

Insgesamt erreicht der Hotelinvestmentmarkt der Hansestadt 2012 nach Angaben der Immobilienberatung CBRE ein Volumen von rund 105 Millionen Euro. Er hat damit einen Anteil von 5 Prozent an den Gesamtinvestments in Gewerbeimmobilien, die sich in Hamburg laut CBRE 2012 auf zwei Milliarden Euro belaufen.

Verkauft wurde in Hamburg 2012 neben dem "Madison" beispielsweise das "Barceló" in der Nähe der Binnenalster, das sich der offene Immobilienfonds "UniImmo: Deutschland" von Union Investment einverleibte. Zudem wechselten ein "Arcor Suite Hotel" und ein "Mercure Hotel" den Besitzer.

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