Mittwoch, 5. August 2015

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Einzelhandelsimmobilien Wie das Internet den Markt umkrempelt

Schöne Bescherung: Der Einkaufsbummel ist schön, doch geshoppt wird immer öfter im Netz

3. Teil: Die Gefahren des Online-Weihnachtsbummels

Immerhin sorgt die Vorweihnachtszeit teilweise für 20 bis 30 Prozent des Jahresumsatzes. Noch üben sich die Unternehmen in Optimismus. Sie sind optimistisch und rechnen in den kommenden Wochen "mit einem guten Jahresendspurt", sagt Stefan Genth, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE).

Der Einzelhandel erwarte in den Monaten November und Dezember erstmals einen Gesamtumsatz von über 80 Milliarden Euro, heißt es beim Verband, ein Plus von 1,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Doch genau bei dieser Kalkulation kommen die zwei Gefahren ins Spiel, vor allem die Entwicklung hin zum Online-Weihnachtsbummel. "Sollte sich dieser Trend weiter verstärken, sehen wir darin eine nachhaltige Beeinträchtigung des deutschen Marktes für Einzelhandelsimmobilien", sagt Knapp. Bereits für 2013 macht Dahler dann auch schon erste Ermattungserscheinungen aus. So würden die Entscheidungsprozesse bis zum Abschluss eines Mietvertrag länger dauern.

Und nachdem die Spitzemieten seit 2005 jedes Jahr konstant gestiegen sind, geht er für 2013 bestenfalls nur noch von leicht steigende Spitzenmieten aus. Eine mögliche Lehre aus dieser Entwicklung zeigt die OC&C-Studie auf.

Denn Kunden, "die bei einem Händler sowohl online als auch stationär einkaufen, sind mit dem Anbieter deutlich zufriedener als Kunden, die sich auf stationäres Shopping beschränken". Online wie offline shoppen, dann wird es auch für die Unternehmen ein frohes Fest.

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