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21.11.2012
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Immobilienfonds
Degi German Business wird abgewickelt

Von Arne Gottschalck

Kein Rauskommen mehr: Mit dem Degi German Business wird ein weiterer offener Immobilienfonds abgewickelt
DDP

Kein Rauskommen mehr: Mit dem Degi German Business wird ein weiterer offener Immobilienfonds abgewickelt

Ein weiterer offener Immobilienfonds wird abgewickelt. Der Degi German Business war zwar vor allem für Großanleger konzipiert, so dass sein Ende den Privatanleger nicht direkt trifft - doch der Schritt zeigt, dass die Krise der Fondsgattung noch längst nicht beendet ist.

Hamburg - Die Fondsgesellschaft Aberdeen Immobilien Kapitalanlagegesellschaft wickelt ihren offenen Immobilienfonds Degi German Business ab. Sie hat ihn entsprechend zum 20. November 2015 gekündigt. Der Fonds wurde vor allem von institutionellen Investoren genutzt. Allerdings teilt er damit das Schicksal einer Reihe von anderen Immobilienfonds, die abgewickelt werden.

Entsprechend liest sich die Geschichte ähnlich wie die des SEB Immoinvest oder des Axa Immoselect. Bereits vor zwei Jahren wurde die Anteilscheinrückgabe ausgesetzt, weil die Anleger den Fonds in Scharen verlassen wollten und diese Wünshe finanziell kurzfristig nicht zu erfüllen waren, Denn das Geld war in Immobilien investiert, die nicht so ohne weiteres zu veräußern waren. Wegen dieser Konstruktion waren die Fonds zuletzt immer wieder in die Kritik gekommen.

Letztendlich ist das Unternehmen nun zum Schluss gekommem, dass "eine geordnete Auflösung der beste Weg ist, die Interessen der Anleger zu wahren", schreibt das Haus. "Die intensive Kommunikation mit den Aberdeen bekannten Investoren wird bis zur endgültigen Auflösung beibehalten."

Die wird auch nötig sein. Denn geplant sind zwei Rückzahlungstermine im Jahr, zu denen die Erlöse der Immobilienveräußerungen an die Kunden weitergereicht werden sollen. Und anders als bei den großen Publikumsfonds können sich Anleger des Fonds offenbar nicht über eine Zweitmarktbörsen wie die aus Fondsbörse Deutschland vom Fonds trennen. Aberdeen hatte bereits zuvor angekündigt, auch den Degi International sowie den Degi Europa abwickeln zu wollen.

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