Mittwoch, 29. März 2017

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Luxusimmobilien Wohnen für 35.000 Euro pro Quadratmeter

Teure Häuser: Wo die Quadratmeterpreise durch die Zimmerdecke schießen
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DPA

Einer Maklerstudie zufolge steigen in Deutschland die Preise für Luxusimmobilien weiter an. Besonders teuer sind zum Beispiel die Topadressen in Hamburg und München. Die höchsten Quadratmeterpreise jedoch werden woanders verlangt - und gezahlt.  

Hamburg - Die Nachfrage nach 1-A-Wohnimmobilien in Deutschland ist offenbar weiterhin groß. Der Nobelmakler Engel & Völkers berichtet von steigenden Preisen, und zwar selbst an Standorten, wo Wohnraum bereits überaus teuer ist.

Beispiel Hamburg und München: Die beiden Städte dominieren laut Engel & Völkers das Ranking der teuersten Wohnstraßen Deutschlands. Im Harvestehuder Weg in der Hansestadt etwa wurden im vergangenen Jahr nach Angaben des Maklers erstmals mehr als 12.000 Euro pro Quadratmeter gezahlt. Ähnlich sei die Situation am Hamburger Hafenrand, wo einige Neubauprojekte mit direktem Blick auf die Elbe besonders hohe Preise erzielten.

Sehr teuer ist Wohnraum auch am Starnberger See, in Stuttgart und in Düsseldorf. Unerreicht ist allerdings das Niveau für Häuser auf Sylt. Mit Quadratmeterpreisen von 25.000 bis 35.000 Euro steht die Promiinsel in der Nordsee nach wie vor an der Spitze des Rankings. "Hier sind nur ganz wenige Transaktionen zu verzeichnen", sagt Engel & Völkers-Vorstand Kai Enders. "Aber wenn es einmal zu einem Verkauf kommt, wird diese Größenordnung erreicht."

Die teuersten Wohnstraßen Deutschlands befinden sich laut Engel & Völkers in Kampen in unmittelbarer Nähe zum Wattenmeer und haben Namen wie Hobokenweg, Heideweg und Wiesenweg.

cr

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