Immobilienmanager magazin RSS  - Immobilien - Immobilien


18.09.2011
Twitter GooglePlus Facebook

Immobiliendeal

Gagfah will Wohnungen für 330 Millionen Euro verkaufen

Liquiditätsspritze: Das Essener Immobilienunternehmen Gagfah trennt sich für 330 Millionen Euro von 4800 Berliner Mietwohnungen
DPA

Liquiditätsspritze: Das Essener Immobilienunternehmen Gagfah trennt sich für 330 Millionen Euro von 4800 Berliner Mietwohnungen

Der Essener Immobilienkonzern Gagfah plant den Verkauf von 4800 Mietwohnungen. Das Unternehmen ist sich mit dem potenziellen Käufer, der Berliner GSW Immobilien AG, so gut wie einig. Die 330 Millionen Euro Erlös sollen der Gagfah zunächst zur Liquiditätsverbesserung dienen.

Berlin/Essen - Der in der Kritik stehende Immobilienkonzern Gagfah steht vor dem Verkauf von 4800 seiner bundesweit 155.000 Mietwohnungen. Kaufinteressent ist die Berliner Immobiliengesellschaft GSW. Der Wert der Wohnungen in guten Berliner Lagen wird nach Angaben der GSW mit 330 Millionen Euro beziffert. Beide Gesellschaften hätten eine Vereinbarung über den möglichen Erwerb des Paktes geschlossen, teilte die GSW Immobilien AG am Samstag mit. Ein Verkauf bedarf der Zustimmung des Kartellamts.

Die "Wirtschaftswoche" berichtet, das Gagfah Chart zeigen mit Sitz in Essen in den vergangenen Jahren durch den Verkauf kompletter Wohnblocks 1,2 Milliarden Euro erlöst habe, um die Liquidität zu verbessern. Unternehmens-Chef William Brennan wehrt sich dem Bericht nach gegen Kritik, Gagfah lasse den Wohnungsbestand verkommen. In diesem Jahr werde man 90 Millionen Euro in die Wohnimmobilien investieren. "Das entspricht je Quadratmeter 23 Prozent mehr als 2010, also knapp zehn Euro", sagte Brennan.

Aktuell gibt es vor allem in Dresden Streit um Gagfah. Im Kern geht es um eine Sozialcharta: Sie wurde ausgehandelt, um die Mieter zu schützen, als im Jahr 2006 kommunale Dresdner Wohnungen an den Gagfah-Eigentümer Fortress verkauft wurden. Die Stadt sieht die Sozialcharta verletzt und reichte deshalb Klage ein. Unter dem Dach der Gagfah-Gruppe stehen mehrere Immobilienfirmen, darunter das Dresdner Wohnungsunternehmen Woba.

Darüber hinaus hat das Bundesfinanzaufsicht (Bafin) im Mai eine formelle Untersuchung wegen des Verdachts auf Insiderhandel mit Aktien der Wohnungsgesellschaft Gagfah gegen dessen Vorstandschefs William Brennan eingeleitet.

krk/dpa

Aus Datenschutzgründen wird Ihre IP-Adresse nur dann gespeichert, wenn Sie angemeldeter und eingeloggter Facebook-Nutzer sind. Wenn Sie mehr zum Thema Datenschutz wissen wollen, klicken Sie auf das i.
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Google Bookmarks
  • reddit
  • Windows Live

Weitere Artikel zu Diesem Thema

Nach der Liquiditätskrise
Immobilienfonds wollen neu durchstarten
Immobilienfonds
Auch CS Euroreal wird abgewickelt
Münchener Shoppingcenter
Der beste Immobilienfonds Deutschlands
Wohnungsmarkt
Gagfah will bei Milliardendeals mitmischen

© manager magazin online 2011
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z
Ihr persönliches DepotDepot
Twitter-FeedsTwitter-Feeds
manager magazin mobilmm mobil
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken