Hamburg - Eine Variante der Kapitallebensversicherung ist die fondsgebundene Lebensversicherung. Diese Versicherung kann vor allem bei längeren Laufzeiten eine höhere Rendite erwirtschaften, als die konventionelle Lebensversicherung, da Fonds in der Regel über eine lange Laufzeit eine höhere Rendite erwirtschaften als festverzinsliche Papiere.
Im Zeitverlauf relativieren sich die Kursschwankungen. Die Todesfallleistung wird im Regelfall so gehandhabt, dass dann mindestens 60 Prozent der Einzahlungen ausgezahlt werden. Sollten die erworbenen Fondsanteile zum Todeszeitpunkt einen höheren Tageswert erreichen, wird selbstverständlich diese höhere Summe ausgezahlt.
Eine fondsgebundene Lebensversicherung kann zwar im Normalfall höhere Renditen mit sich bringen als eine konventionelle Lebensversicherung, jedoch kann es durchaus auch passieren, dass man unter dem Strich sogar Verluste einfährt.
Dies liegt hauptsächlich daran, dass bei einer fondsgebundenen Lebensversicherung keine Garantiezinsen angeboten werden und dass ein Kurseinbruch kurz vor dem Auszahlungstermin einen Großteil der Rendite auffressen kann. Es ist allerdings möglich, die Fondsanteile von der Versicherung zu übernehmen und auf einem Depotkonto zu deponieren, bis die Kurse sich wieder erholt haben.
Wer seine Kapitallebensversicherung dahin gehend modifiziert, dass die Auszahlung der Versicherungssumme nicht als Einmalbetrag, sondern in Form einer lebenslangen Rente vorgenommen wird, schließt im Regelfall eine private Rentenversicherung ab. Diese Form der Altersvorsorge ist der Standardvertrag, den man bei der Riester-Rente in Anspruch nehmen kann.
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