Freitag, 10. Februar 2012, 04:31 Uhr

manager magazin



09.05.2009
 

Finanzplanung

Pleiten, Pech und Policen

Die Lebensversicherung als Anlageprodukt steckt voller Tücken. Die Policen sind in der Regel mit enormen Kosten belastet und können in Sachen Flexibilität mit der Konkurrenz kaum mithalten. Vor allem aber verstehen es die Versicherer gekonnt, die wahre Rendite solcher Investments zu verschleiern.

Hamburg - Ursprünglich wurde die Lebensversicherung eingeführt, um beim Ableben des Versicherungsnehmers den Hinterbliebenen ein entsprechendes Auskommen zu gewährleisten. Im Laufe der Jahre hat sich die Funktion jedoch stark verändert, denn Lebensversicherungen werden eher als Vorsorgeinstrument genutzt. Allerdings sollte man das Produkt Lebensversicherung genau kennen, bevor man sich dafür entscheidet. Denn noch immer werden die Hälfte der Verträge vorzeitig aufgelöst - vor allem, weil Sparer die Chancen und Risiken nicht abschätzen können.

Vorsorge oder Anlage? Was hätten Sie denn gern ...
Zur Großansicht
Corbis

Vorsorge oder Anlage? Was hätten Sie denn gern ...

Wer sich für die Rendite einer Lebensversicherung interessiert, wird ziemlich schnell mit dem Problem kämpfen, dass es einfach viel zu viele verwirrende Begriffe gibt, die alle einen Teil der Rendite beschreiben. So wird zum Beispiel der Garantiezins ausgegeben, der von den Lebensversicherern gern auch mal als garantierte Rendite bezeichnet wird, dies aber nicht in jedem Fall auch wirklich darstellt.

Der Garantiezins wird nämlich nicht auf das gesamte eingezahlte Kapital erhoben, sondern lediglich auf den Kapitalteil, der zwar einen großen Teil der Sparsumme ausmacht, jedoch im Regelfall noch vom Risikoteil und den Verwaltungskosten begleitet wird. Der momentane Garantiezins beträgt 2,25 Prozent, was bedeutet, dass die Lebensversicherer momentan nicht mehr als diesen Zins wirklich garantieren dürfen.

Die bekannte Überschussbeteiligung ist ebenfalls eine äußerst vage Kennzahl, mit der man die Rendite einer Lebensversicherung nur sehr schwierig ausdrücken kann. Diese ergibt sich entweder aus Sterblichkeitsgewinnen, aus Zinsgewinnen oder aus Kostengewinnen und wird im Regelfall auf das Deckungskapital ausgezahlt. Da dieser Teil der Rendite nicht garantiert werden kann, kann die Überschussbeteiligung nur ein recht spekulativer Renditefaktor sein.

Diesen Artikel...

Social Networks

  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • deli.cio.us
  • Digg
  • Folkd
  • Google Bookmarks
  • Linkarena
  • Mister Wong
  • Newsvine
  • reddit
  • StumbleUpon
  • Windows Live
  • Yahoo! Bookmarks
  • Yigg

© manager magazin Online 2009
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH












Service
manager-magazin-AbonnementAbo-Service manager magazin mobilmm mobil Twitter-FeedsTwitter-Feeds
Angebote von A bis ZAngebote von A-Z SPIEGEL-Gruppe - Nachdruckrechte und LizenzenNachdrucke WährungsrechnerWährungsrechner
Ihr persönliches DepotDepot Newsletter-Abo: managerupdateNewsletter-Abo Werbung buchenWerbung buchen
E-MailE-Mail RSSRSS-Newsfeed Info: Wir über unsWir über uns
KurseKurse Der Shop von manager magazin und Harvard Business ManagerShop manager-magazin.de als Startseite einrichtenmm.de als Startseite
Partnerangebote
Analysieren Sie online Ihren Standort im Vergleich zu den Besten mit CONTOR-REGIOContor-Regio:
Analysieren Sie
online Ihren Standort
Seminarmarkt: Tanken Sie KarrierewissenSeminarmarkt:
Tanken Sie Karrierewissen
imedo Arztsuche: Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker und Apothekenimedo:
Ärzte, Heilpraktiker, Apotheken
Handytarife: Finden Sie den passenden TarifHandytarife:
Finden Sie den passenden Tarif
Medführer: Finden Sie Ihren Arzt oder Ihre KlinikMedführer:
Finden Sie Ihren Arzt
oder Ihre Klinik
GehaltsCheck: Verdienen Sie genug?GehaltsCheck:
Verdienen Sie genug?
Nach oben