Von Arvid Kaiser
Wenn man davon ausgeht, dass der Aufstieg der Schwellenländer mehr ist als nur eine Mode, bieten sich Chancen mit Emerging-Market-ETFs. Wachsen Volkswirtschaften wie die chinesische oder die russische weiter schneller als der Weltdurchschnitt, wäre man mit einer Anlage nur in Europa und den USA sehr beschränkt. Die meisten der angebotenen Fonds sind allerdings noch zu jung, um Aussagen über die mittel- bis langfristige Rendite zu treffen.
Trotzdem haben sich in Emerging-Market-ETFs schon beachtliche Summen gesammelt. In diesem Segment führen die X-Tracker-Fonds der Deutschen Bank, die erst Anfang 2007 gestartet sind und auf den gesamten europäischen ETF-Markt bezogen schon den drittgrößten Marktanteil hinter Weltmarktführer Barclays und dem Anbieter Lyxor der französischen Société Générale erobert haben.
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Nicht zuletzt gehört auch ein Rentenanteil in ein ausgewogenes Portfolio. Im Vergleich zu Aktien-ETFs ist dieser Sektor bisher noch unterentwickelt. Das mag auch daran liegen, dass es kaum Rentenindizes gibt, die einem breiteren Publikum bekannt wären. Zumeist muss man sich auf Anleihen einer bestimmten Laufzeit und Bonität festlegen. Direkt vergleichbar sind die Renten-ETFs kaum. Langfristige Staatsanleihen haben bisher die meisten ETF-Investoren begeistert. Die Rendite lag in den vergangenen Jahren nur knapp über der Inflationsrate - doch wenn die Aktienmärkte ins Minus stürzen, wissen die Anleger das zu schätzen.
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