Von Sven Böll, Jonas Hetzer und Dietmar Palan
Hamburg - Europas Unternehmen bleiben in der Erfolgsspur. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Studie "Euro 500" des manager magazins. Die 500 größten börsennotierten Firmen Europas fuhren im Jahr 2006 Gewinne von insgesamt 591 Milliarden Euro ein. Damit steigerten die Konzerne ihre Überschüsse seit dem Krisenjahr 2002 um mehr als 700 Prozent.
Lesen Sie im manager magazin 11/2007 weitere Hintergründe zur exklusiven "Euro 500"-Studie.
Enttäuschend ist das Abschneiden der 53 deutschen Konzerne in puncto Rentabilität und Kursentwicklung. Nur drei Unternehmen schafften es überhaupt unter die ersten 50 der Konzernrangliste, die das manager magazin in seiner am Freitag (26. Oktober) erscheinenden Ausgabe 11/2007 veröffentlicht.
Bestes deutsches Unternehmen ist der Stahl- und Röhrenhersteller Salzgitter
auf Rang zwei. Das deutsche Trio unter den Top 50 der Euro 500 vervollständigen der Fotovoltaikkonzern und Vorjahressieger Solarworld
(Rang 3) sowie das Chemieunternehmen Kali und Salz
(48). Den Gesamtsieg im manager-magazin-Ranking errang die dänische Hörgerätefirma William Demant
.
Die Euro-500-Analyse ist die umfassendste Untersuchung europäischer Unternehmen. Sie legt offen, welchen Konzernchefs es gelang, mit der richtigen Strategie in einem Umfeld verschärften Wettbewerbs zuzulegen. Erstellt wird die jährliche Euro-500-Studie von Professor Reinhart Schmidt von der Universität Halle-Wittenberg und der Beratungsgesellschaft Deloitte.
Untersucht wurden die 500 größten Börsenfirmen Europas, ausgewählt nach Marktkapitalisierung (Börsenwert) und Streubesitz (free float). Die manager-magazin-Experten nehmen sowohl fundamentale Firmenkennziffern wie die Eigenkapitalrendite als auch die Aktienkursentwicklung der Unternehmen unter die Lupe.
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