Mittwoch, 14. November 2018

Dollar fällt, Euro und Yuan steigen Bundesbank hebt chinesischen Yuan auf Zweijahreshoch

Chinesischer Yuan: Zweijahreshoch zum Dollar

Die allgemeine Schwäche des Dollar gibt dem Yuan erneut Auftrieb. Da eine Trendwende nicht in Sicht sei, müsse mit einer weiteren Aufwertung der chinesischen Währung gerechnet werden, sagte Stephen Innes, Chef-Händler für den asiatisch-pazifischen Raum beim Brokerhaus Oanda.

Zusätzlichen Schub erhielt der Yuan am Montag von der Entscheidung der Bundesbank, einen Teil ihrer Devisenreserven in der chinesischen Währung anzulegen. Dadurch fiel der Kurs der Dollar um bis zu 0,8 Prozent auf ein Zwei-Jahres-Tief von 6,4138 Yuan.

Bundesbank-Führungsmitglied Andreas Dombret gab die Entscheidung zugunsten der chinesischen Führung bei einem Finanzforum in Hongkong bekannt. Die Europäische Zentralbank (EZB) schichtete im vergangenen Juni Devisenreserven im Volumen von 500 Millionen Euro in Yuan um, um der gewachsenen wirtschaftlichen Bedeutung Chinas Rechnung zu tragen.

Die chinesische Währung ist nicht frei handelbar, sondern darf einen von der Notenbank täglich vorgegebenen Kurs nur in einer bestimmten Spanne über- oder unterschreiten.

la/dpa

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