Freitag, 22. März 2019

Investoren spekulieren auf Kursverfall Short-Attacken - Lufthansa leidet mehr als Deutsche Bank

Geld verdienen mit fallenden Kursen: Deutsche Unternehmen werden "geshorted", wenn bestimmte Investoren mit einem Kursrutsch rechnen. Um zu "shorten", müssen sie sich die Papiere zum Beispiel von einer Bank gegen eine Gebühr leihen - und die Papiere dann sofort verkaufen. Geht die Rechnung der Leerverkäufer auf und die Aktie verliert tatsächlich an Wert, können sie die Papiere später zum dann gesunkenen Kurs zurückkaufen und dem Verleiher zurückgeben. Die Differenz zwischen ihrem Verkaufskurs und dem niedrigeren Rückkaufkurs ist ihr Gewinn. Ein Geschäft der Stille.

Nur der Bundesanzeiger protokolliert diese Angriffe fein säuberlich.

Üblicherweise sind es Hedgefonds, die so handeln. Aber auch bestimmte herkömmliche Investmentfonds können Aktien "shorten": Sie durchsuchen das Aktienuniversum nach solchen Papieren, von denen sie einen deutlichen Rückgang erwarten. Ein Überblick über die jüngsten Opfer der Short-Attacken - und die Investoren, die laut Bundesanzeiger hinter den Short-Attacken stehen.

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