Donnerstag, 24. August 2017

Alle Artikel und Hintergründe

Börsenprofi Markus Zschaber erklärt So profitieren Anleger von Asiens Fastfood-Appetit

Markus Zschaber

Kaum jemandem auf diesem Planeten ist das Unternehmen mit dem großen, goldenen "M" als Logo kein Begriff. Hinter diesem Logo steckt, wie wir alle wissen, McDonald's Börsen-Chart zeigen, die größte Burgerkette der Welt. McDonald's hat in den letzten 50 Jahren ein weltweites Fastfood-Imperium aufgebaut, wie es kein zweites auf der Welt gibt. Heute betreibt McDonald's selbst und über Franchise-Unternehmen rund 36.000 Restaurants in über einhundert Ländern. Allein in Deutschland betreibt McDonald's 1.478 Restaurants mit etwa 58.000 Mitarbeitern.

Einzigartig macht McDonald's vor allem seine Produktpalette. So sind "Cheeseburger" oder der "Big Mac" weltweit geführte Produkte und jedem Kunden des Unternehmens ein Begriff. Als weltweit tätiges Multi-Milliarden-Unternehmen zählt McDonald's auch an der Börse zu den größten gelisteten Unternehmen, mit fast 130 Milliarden US-Dollar Marktkapitalisierung. Die in dieser Woche veröffentlichten Quartalszahlen nehmen wir zum Anlass, uns das Unternehmen etwas detaillierter anzuschauen.

manager magazin online

Das in Illinois ansässige Unternehmen ist der umsatzstärkste Fast-Food-Konzern der Welt. Im Jahr 2016 belief sich der Jahresumsatz auf rund 24,62 Milliarden Dollar. Unterm Strich verdiente McDonald's dabei rund 4,68 Milliarden Dollar. Dabei ist allerdings wichtig zu verstehen, dass 85 Prozent der McDonald's Restaurants nicht durch McDonald's selbst, sondern durch eigenständige Franchisenehmer betrieben werden. Deren Umsätze fließen selbst nicht in den Konzernumsatz mit ein, wohl aber deren Gebühren für das Franchising. Würde man deren Umsätze miteinrechnen, läge der Gesamtumsatz bei knapp 95 Milliarden Dollar.

McDonald's unterteilt seine Absatzmärkte in insgesamt vier Regionen, wovon drei derzeit bedeutend sind: die USA, andere Industrieländer und Entwicklungsländern. Dabei verteilt sich der Umsatz fast gleichmäßig, wobei die USA immer noch die wichtigste Absatzregion ist, die Entwicklungsländer hingegen noch leicht hinterherhinken.

Im zweiten Quartal zeigte sich ein gewohntes Bild: Die Umsätze sanken leicht, wohingegen der Gewinn zulegen konnte. So schrumpfte der Umsatz um rund 3,4 Prozent auf 6,05 Milliarden Dollar, der Gewinn hingegen stieg stark um 28 Prozent auf 1,4 Milliarden Dollar, was deutlich über den Schätzungen des Marktes lag. Dementsprechend legte die Aktie nach Veröffentlichung der Zahlen rund 3 Prozent zu.

Seite 1 von 2
Nachrichtenticker

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH