Montag, 17. Dezember 2018

Kurssprung nach Quartalbericht Pumas neue Prognose entzückt Aktionäre

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Getty Images for Fenty x Puma

Puma hat nach einem guten dritten Quartal seine Umsatzprognose für das Gesamtjahr nach oben geschraubt - bereits das dritte Mal in diesem Jahr. Die Aktie zieht in der Spitze um mehr als 8 Prozent an. Goldman Sachs traut dem Titel bis 600 Euro zu.

Der fränkische Sportartikelhersteller Puma schraubt zum dritten Mal in diesem Jahr seine Umsatzprognose nach oben. Der Umsatz werde in diesem Jahr währungsbereinigt um 14 bis 16 Prozent zulegen, teilte das Unternehmen aus Herzogenaurach am Donnerstag mit. Bisher lag die Erwartung bei einem Plus von 12 bis 14 Prozent.

Das dritte Quartal stimmt Vorstandschef Björn Gulden auch beim Gewinn etwas optimistischer: Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) soll bei 325 bis 335 (Vorjahr: 245) Millionen Euro landen - die zweite Erhöhung in diesem Jahr. Zuletzt hatte Puma 310 bis 330 Millionen in Aussicht gestellt.

Zwischen Juli und September schnellte das Ebit um 28 Prozent auf 101,2 Millionen Euro. Der Umsatz legte währungsbereinigt um 14 Prozent auf 1,24 Milliarden Euro zu.

Die im MDax notierten Aktien von Puma Börsen-Chart zeigen zogen nach den Zahlen und ob der erhöhten Prognose in der Spitze um 8,5 Prozent auf 440 Euro an. Glaubt man der Investmentbank Goldman Sachs, ist da noch viel Platz nach oben. Die Banker sehen das Kursziel bei 600 Euro und beließen es am Donnerstag bei ihrer Kaufempfehlung für das Papier.

Der französische Luxuskonzern Kering hatte Ende April zur Hauptversammlung beschlossen, die Mehrheit an Puma abzugeben und seinen Anteil von 86 Prozent auf 16 Prozent zu reduzieren. Die Aktien sollten als Sachdividende an die eigenen Aktionäre verteilt werden. Ziel sei es, sich künftig auf den deutlich profitableren Luxussektor mit Marken Gucci, Brioni und Saint Laurent zu konzentrieren.

rei/dpa

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