Dienstag, 20. November 2018

Aktienumwandlung ProSiebenSat.1 geht komplett an die Börse

Zentrale Unterföhring bei München: Die Haupteigentümer wollen sich weiter aus dem Unternehmen ProSiebenSat.1 zurückziehen

Die Großaktionäre von ProSiebenSat1 kommen dem geplanten Verkauf ihrer Anteile an der TV-Gruppe einen weiteren Schritt näher. Alle Vorzugsaktien werden in Stammaktien umgewandelt und ab Montag nur noch letztere an der Börse gehandelt.

München - ProSiebenSat.1 Börsen-Chart zeigen geht kommenden Montag komplett an die Börse. Nach der jüngst auf beschlossenen Umwandlung sämtlicher Vorzugsaktien in Stammaktien soll der Schritt an diesem Freitag zunächst ins Handelsregister eingetragen werden, teilte der Konzern in München mit.

Bisher wurden nur die stimmrechtslosen Vorzugsaktien an der Börse gehandelt, nicht jedoch die bisher stimmberechtigten Stammaktien. Zum Handelsstart kommende Woche werden dann erstmals nur noch stimmberechtigte Stammaktien des Fernsehkonzerns gehandelt - damit sinkt der Stimmrechtsanteil der Finanzinvestoren KKR und Permira von 88 auf 44 Prozent.

Die Umwandlung hilft den Großaktionären KKR und Permira, ihr Anteilspaket wie geplant an der Börse zu verkaufen. In der Branche wird damit gerechnet, dass die Finanzinvestoren sich schrittweise von ihrem 44-prozentigen Anteil trennen. Das Paket ist derzeit mehr als drei Milliarden Euro wert.

rei/dpa/rtr

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