Mittwoch, 19. September 2018

Tesla will Delisting, Nio plant Börsengang Chinesischer Tesla-Rivale plant milliardenschweren US-Börsengang

Nio ES 8: Der Elextro-SUV soll Teslas Model X Konkurrenz machen

Der chinesische Elektroautobauer Nio plant ungeachtet der angespannten Handelsbeziehungen beider Länder einen 1,8 Milliarden Dollar schweren Börsengang in den USA. Das geht aus am Montag bei der Börsenaufsichtsbehörde eingereichten Unterlagen hervor. In diesem Jahr wäre dies der zweitgrößte Börsengang einer chinesischen Firma in den USA.

Das Start-up-Unternehmen gehört zu den Herausforderern von US-Elektroautopionier Tesla Börsen-Chart zeigen und hat ein Konkurrenzfahrzeug zu Teslas Model X im Programm. Hinter Nio steht der chinesische Internetkonzern Tencent Börsen-Chart zeigen sowie die Investmentfirmen Hillhouse Capital und Sequoia Capital und ein Beteiligungsfonds des chinesischen Suchmaschinenbetreibers Baidu.

Tesla-Fighter stocken Kapital auf

Das eingesammelte Geld will Nio vor allem in Forschung und Entwicklung sowie in Produktionsanlagen stecken. Angesichts der Elektroauto-Offensive der Regierung in Peking stocken zur Zeit mehrere Anbieter in der Volksrepublik ihr Kapital auf. Auch die E-Auto-Hersteller WM Motor Technology und Xpeng Motor haben insgesamt mehrere Milliarden Dollar bei Investoren wie Alibaba Börsen-Chart zeigen , Baidu und Tencent eingesammelt. China will auf dem Zukunftsmarkt der alternativen Antriebssysteme einer der weltweit führenden Anbieter werden.

Ebenso wie andere chinesischen Autobauer setzt auch Nio auf die lokale Produktion, um Tesla in Zukunft die Stirn bieten zu können. Nio häufte im ersten Halbjahr einen Nettoverlust von rund 500 Millionen Dollar bei Umsätzen von knapp sieben Millionen Dollar an.

Im Juni startete Nio die Auslieferung des rein elektrisch betriebenen Geländewagens ES8, den der Konzern als Konkurrenz zu Teslas Model X sieht. Ende des Jahres soll ein zweiter Geländewagen zu einem günstigeren Preis folgen. Unterdessen treibt Tesla seine Pläne für ein neues Werk in Shanghai voran.

la/reuters

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