Freitag, 20. Oktober 2017

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Börsenprofi Markus Zschaber zeigt Warum die Nestlé-Aktie gut in beinahe jedes Depot passt

Have a break: Von Nestlé kommen auch beliebte Schokoriegel
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Have a break: Von Nestlé kommen auch beliebte Schokoriegel

Markus Zschaber

Auch in unruhigen Börsenzeiten gibt es Aktien-Basisinvestments, die Anleger nicht so rasch aus der Hand geben sollten. Dazu gehört Nestlé Börsen-Chart zeigen , der größte Nahrungs- und Lebensmittelkonzern der Welt. Die Aktie des Schweizer Unternehmens kletterte im Laufe dieser Woche auf ein neues Allzeithoch. Ein Grund mehr, sich dieses Unternehmen einmal im Detail anzuschauen.

An Produkten des schweizerischen Nahrungsmittelkonzerns Nestlé kommt im Supermarkt niemand vorbei, weltweit bietet Nestlé den Endverbrauchern ein Portfolio bestehend aus mehr als zweitausend Marken an. Zu den bekanntesten Produkten auf dem deutschen Markt zählen dabei Marken wie der Lebensmittelproduzent "Maggi", das Kaffeekapselgeschäft "Nespresso", das Kakaopulver "Nesquik" und die Wassermarke "Vittel".

Insgesamt verkauft Nestlé seine Produkte in 191 Ländern und ist damit in fast jedem Land der Welt vertreten, dazu beschäftigt der Nahrungsmittelkonzern mehr als 328.000 Mitarbeiter und produziert in 86 Ländern und in 418 Produktionsstätten. Damit ist Nestlé nicht nur der größte Nahrungsmittelproduzent der Welt, sondern zählt auch im Allgemeinen zu den größten 15 Unternehmen weltweit gemessen an der Marktkapitalisierung.

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Nestlé ist gut in das Jahr 2017 gestartet. Im ersten Quartal 2017 stieg der Umsatz um 0,4 Prozent auf 21 Milliarden CHF, trotz der negativen Wechselkurseffekte und Nettoveräußerungen. Organisch lag das Wachstum sogar bei 3,2 Prozent, welches vor allem durch die aufstrebenden Märkte getragen wurde. Wichtigster Einzelabsatzmarkt sind mit großem Abstand weiterhin die USA, die knapp 30 Prozent am Gesamtumsatz ausmachen. Zweitgrößter Absatzmarkt ist China, allerdings nur noch mit einem Anteil am Umsatz in Höhe von rund 7,5 Prozent.

Insgesamt konnte das Management mit bekanntwerden der ersten Quartalszahlen, auch die Ziele für das Jahr 2017 bestätigen. Trotz guter Marktpositionierung und breitem Marktportfolio ruht sich Nestlé nicht auf seinen Lorbeeren aus, so werden beispielsweise die bestehenden Produkte laufend überarbeitet und Innovationen neu in den Markt eingeführt. Damit erzielte Nestlé rund 30 Prozent des Umsatzes mit Produkten, die in den letzten drei Jahren neu oder überarbeitet auf den Markt gebracht worden sind.

Der Gewinn im Jahr 2016 belief sich insgesamt auf rund 8,5 Milliarden CHF, welches einem Rückgang von rund 5,5 Prozent entspricht. Der Rückgang ist vor allem auf steuerliche Einmaleffekte zurückzuführen.

Um künftig die Profitabilität wieder zu steigern, plant Nestlé die derzeitigen Restrukturierungskosten deutlich zu erhöhen. Ziel ist es, bis 2020 ein mittleres einstelliges organisches Wachstum zu erzeugen und strukturelle Kosten einzusparen.

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