Samstag, 23. März 2019

Spekulationen treiben Metro-Aktien Bietet Chinas Fosun für Metro-Anteil mit?

Metro-Zentrale in Düsseldorf: Wer bekommt das Aktienpaket, das Ceconomy hält?

Um den Ceconomy-Anteil am Einzelhändler Metro bahnt sich ein Bieterwettkampf an. In die Übernahmegespräche hat sich Kreisen zufolge nun auch der chinesische Mischkonzern Fosun International eingeschaltet.

Wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen berichtete, geht es in den Verhandlungen zwischen Ceconomy Börsen-Chart zeigen und Fosun um ein Aktienpaket in Höhe von rund 9 Prozent an der Metro. Die Gespräche mit Fosun befänden sich allerdings noch in einem frühen Stadium. Ceconomy wollte den Bericht nicht kommentieren.

Der Aktienkurs der Metro Börsen-Chart zeigen stieg nach Bekanntwerden des Berichts um 2,73 Prozent auf 13,54 Euro. "Fosun tritt vermutlich nicht als strategischer Investor auf, sondern würde den Metro-Anteil als reines Investment betrachten", sagte ein Händler.

Erst zu Wochenbeginn hatte Ceconomy dieGespräche mit dem tschechischen Milliardär Daniel Kretinsky und dessen Partner über den Metro-Anteil öffentlich gemacht. Zuvor hatte bereits der Düsseldorfer Familienkonzern Haniel den Ausstieg aus der Metro angekündigt.

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Kretinsky, der auch Chef und Miteigentümer des tschechischen Energiekonzerns EPH ist, hat bereits den Daumen auf dem Haniel-Paket. Er kauft über seine Investmentgesellschaft EP Global zunächst 7,3 Prozent der Aktien, für die übrigen 15,2 Prozent der Papiere hat er sich eine Option gesichert.

mg/dpa-afx

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