Freitag, 31. März 2017

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Deutsche Bank startet Kapitalerhöhung Neue Deutsche-Bank-Aktien für 11,65 Euro

Deutsche Bank startet Kapitalerhöhung: Altaktionäre können für zwei gehaltene Aktien eine neue erwerben
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Deutsche Bank startet Kapitalerhöhung: Altaktionäre können für zwei gehaltene Aktien eine neue erwerben

Die Deutsche Bank Börsen-Chart zeigen hat ihre angekündigte milliardenschwere Kapitalerhöhung auf den Weg gebracht. Altaktionäre können für zwei gehaltene Aktien eine neue zum Stückpreis von 11,65 Euro erwerben, wie die Deutsche Bank am Sonntag in Frankfurt mitteilte. Anleger reagierten am Montag mit Verkäufen auf diese Nachricht: Die Aktie der Deutschen Bank Börsen-Chart zeigen gab am Montag zeitweise um mehr als 4 Prozent nach und war damit der schwächste Wert im Dax.

Insgesamt würden 687,5 Millionen neue Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien) ausgegeben, woraus sich ein Emissionsvolumen von 8,0 Milliarden Euro ergebe. Den Angaben zufolge können die Anleger die Papiere voraussichtlich vom 21. März bis zum 6. April erwerben. Den Anzeichen nach dürften die Großaktionäre, der chinesische Mischkonzern HNA sowie Katar, mitziehen.

Die Deutsche Bank hatte Anfang des Monats angekündigt, ihre Aktionäre um insgesamt 8 Milliarden Euro bitten zu wollen. Mit dem Geld soll die Neuaufstellung des Konzerns abgesichert werden: Die Tochter Postbank wird in das Privat- und Firmenkundengeschäft eingegliedert statt sie zu verkaufen. Darüber hinaus wird das gesamte Investmentbanking und Kapitalmarktgeschäft wieder unter einem Dach vereint, um verlorenes Terrain gutzumachen. Gleichzeitig soll der Vermögensverwalter Deutsche Asset Management zu einem kleinen Teil an die Börse gebracht werden.

Schon seit Monaten wurde über eine Kapitalerhöhung spekuliert, nachdem teure Rechtsstreitigkeiten an der Kapitalbasis genagt und der Bank zwei Jahre hintereinander Milliardenverluste beschert hatten.

Die Deutsche Bank hatte ihre harte Kernkapitalquote - eine entscheidende Kennziffer für die Krisenfestigkeit einer Bank - zum Jahresende zwar auf 11,9 Prozent steigern können. Im internationalen Vergleich steht sie damit aber eher durchwachsen da. Die Bank strebt nun eine harte Kernkapitalquote von deutlich über 13 Prozent an.

la/dpa/reuters

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