Dienstag, 16. Oktober 2018

Apple-Zulieferer Foxconn-Tochter hebt bei Börsengang in China ab

Foxconn: Durch den Börsengang der Industrie-Tochter wird das Unternehmen weniger abhängig von Apple. Nun will Foxconn Industrial Internet auch in das Cloud- und Mobilfunkgeschäft vordringen

In China ist der größte Börsengang seit drei Jahren unter Dach und Fach. Die Industrie-Tochter des Apple-Zulieferers Foxconn legte bei ihrem Debüt am Freitag einen Traumstart hin: Die Aktien von Foxconn Industrial Internet schossen an ihrem ersten Handelstag um 44 Prozent auf 19,83 Yuan in die Höhe.

Angeboten wurden die 1,97 Milliarden Titel zu einem Ausgabepreis von 13,77 Yuan (umgerechnet 1,83 Euro). Die Marktkapitalisierung des auf elektronische Geräte und Industrie-Roboter spezialisierten Unternehmens belief sich damit auf 51 Milliarden Euro.

An der Börse platziert wurden rund zehn Prozent der Firmenanteile von Foxconn Industrial Internet. Knapp ein Drittel davon sicherten sich mehrere strategische Investoren. Darunter sind Technologiekonzerne wie Alibaba, Baidu und Tencent, die zusammen nun drei Prozent besitzen und sich verpflichtet haben, die Aktien drei Jahre lang zu halten.

Experten bewerteten den Börsengang der Industriesparte für Foxconn positiv. Dadurch schaffe es Foxconn, seine Abhängigkeit von Apple Börsen-Chart zeigen zu senken und in neue Geschäftsbereiche vorzudringen.

Das Unternehmen will beispielsweise in die neue Mobilfunktechnik 5G investieren, aber auch in Bereiche wie Cloud Computing sowie intelligente Fabriken. Zu den Kunden von Foxconn Industrial Internet zählen neben Apple auch Amazon Börsen-Chart zeigen , Cisco Börsen-Chart zeigen , Dell, Huawei und Lenovo Börsen-Chart zeigen .

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