Freitag, 1. Juli 2016

Die dreistufige Revolution Wie Fintechs die Banken ärgern

Noch vor einem Jahrzehnt war die Welt für die die klassischen Banken in Ordnung. Die Kunden kamen um die Herren in Grau nicht herum und wurden dort mit Krediten, Konten und Kapitalanlage versorgt. Heute, nach Finanzkrise sowie Bailout durch den Steuerzahler und Staaten, wird vieles im Internet erledigt. Eine Chance für die Finanzindustrie. Aber auch eine Herausforderung. Denn die Fintechs wachsen rasant. Sie bieten an, was Banken anbieten - nur eben im Netz. Für die USA beispielsweise prognostiziert das Beratungshaus Price Waterhouse Coopers (Pwc) binnen zehn Jahren ein Anschwellen auf 150 Milliarden Dollar. Und das stellt die klassische Finanzindustrie vor eine echte Herausforderung.

Amy Nauiokas, Gründerin des Fintechs Anthemis, fasst sie in Worte: "Große Organisationen erkennen, wo der Markt war, wo sie hingehen, können diese Trends identifizieren. Aber ich denke, die startups werden sich immer etwas flinker bewegen." David gegen Goliath, Newschool vs. Oldschool, Nerd gegen Buchhalter? Nein, eher eine Entwicklung, bei der der eine vom anderen zu lernen versucht. Danach sah es lange nicht aus. Im Gegenteil.

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