Mittwoch, 27. Juli 2016

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Yellen gibt deutliches Signal für Zinserhöhung Fed-Chefin Yellen muss Rede nach Schwächeanfall abbrechen

Immer wieder Redepausen: Fed-Chefin Janet Yellen hat gestern Abend ihren Vortrag Rede in der Uni von Massachusetts wegen gesundheitlicher Beschwerden abbrechen müssen

Aufregung beim Auftritt von US-Notenbank-Chefin Janet Yellen: Die 69-Jährige hat gestern Abend (Ortszeit) in der University of Massachusetts in Amherst eine Rede nach einem Anfall von Unwohlsein kurz vor Schluss abbrechen und sich dann behandeln lassen müssen.

Yellen hustete, machte eine längere Pause, setzte erneut an und sagte dann zu ihrem Publikum in dem voll besetzten Hörsaal: "Lassen Sie mich hier aufhören." Ein Fed-Sprecher äußerte später: "Präsidentin Yellen fühlte sich dehydriert am Ende einer langen Rede unter heller Beleuchtung." Sie sei als Vorsichtsmaßnahme von den Notfallmedizinern der Universität untersucht worden und habe dort anschließend ihr Abendprogramm fortgesetzt. Gesundheitliche Probleme der Fed-Chefin sind bislang öffentlich nicht bekannt.

Fed will noch in diesem Jahr mit Zinserhöhungen beginnen

Zuvor hatte Yellen in der Rede erklärt, dass die US-Notenbank (Fed) noch in diesem Jahr mit ihren Zinserhöhungen beginnen werde. Davon gehe sie wie die meisten ihrer Kollegen im für die Zinspolitik zuständigen Fed-Gremium (FOMC) weiterhin aus, sagte Yellen am Donnerstag in einer Rede an der Universität von Massachusetts in Amherst.

Voraussetzung sei allerdings, dass die Inflation stabil bleibe und die heimische Wirtschaft stark genug sei, um die Beschäftigung anzukurbeln. Die allgemeinen konjunkturellen Aussichten nannte sie "solide". Die jüngsten Entwicklungen der Weltwirtschaft und an den Finanzmärkten würden die Politik der Fed wohl nicht maßgeblich bestimmen, ergänzte Yellen. Die US-Währungshüter hatten vergangene Woche auf die erste Zinserhöhung seit fast zehn Jahren aus Sorge vor einem Abflauen der Weltwirtschaft verzichtet

rei/afp/reuters

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