Dienstag, 28. März 2017

Börsenprofi Thomas Grüner zeigt Warum der Aktienmarkt vorläufig nicht abstürzen wird

US-Zinsen - keine Angst vor der Fed

manager magazin online
Thomas Grüner
  • Copyright:
    Thomas Grüner ist Gründer und Chief Investment Officer des Vermögens- verwalters Grüner Fisher Investments (www.gruener-fisher.de) mit Sitz in Rodenbach bei Kaiserslautern.

Wie erwartet hat die US-Notenbank Fed in ihrer Sitzung die Anhebung des Leitzinsniveaus auf 0,75 bis 1,00 Prozentpunkte beschlossen. Angesichts der robusten Datenlage sehen die Experten diesen Schritt als logische Konsequenz an, aller Voraussicht nach sind im Börsenjahr 2017 weitere Zinsschritte zu erwarten.

Erstaunlich, wie leicht das alles von der Hand geht, oder? Man erinnere sich an 2011 und die nachfolgenden Jahre. Damals war die einhellige Meinung: Die Zentralbanken haben sich in eine Sackgasse manövriert. Angesichts der ausufernden Staatsverschuldung würden sich die USA höhere Zinsniveaus nie mehr leisten können. Als Ben Bernanke 2013 das Tapering ankündigte, war das Entsetzen unter Anlegern groß. Ohne die "Geldschwemme der Zentralbanken" würde die liquiditätsgetriebene Hausse nicht lange überleben können.

Falsche Ängste, die sich sukzessive auflösen - ein mächtiger, positiver Treiber für die Aktienmärkte.

Nachrichtenticker

© manager magazin 2017
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH