Mittwoch, 31. August 2016

Chartexperte Carsten Mumm erklärt Darum gibt es beim Dax noch keine Entwarnung

Dax 30 - Abwärtssog gestoppt, Abwärtstrend bleibt

manager magazin online
Der deutsche Leitindex hat vor ein paar Tagen zumindest wieder in den charttechnischen Abwärtskanal zurückgefunden. Damit konnte eine weitere Verschärfung des Abwärtssogs verhindert werden. Dieser hatte sich seit Ende Dezember durch die Ausbildung einer sogenannten "Schulter-Kopf-Schulter"-Formation verstärkt. Nach dem Bruch der Nackenlinie bei 10.585 Punkten ging es steil abwärts bis hin zu Kursen um die 8700. Durch die Bestätigung des 50 Prozent-Fibonacci-Retracements sowie eines Eröffnungs-Gaps zu Anfang der Woche zeigt der DAX 30 nun wieder eine stabilisierende Markttechnik.

Carsten Mumm
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    Donner & Reuschel
    Carsten Mumm ist Leiter des Asset Managements der Privatbank Donner & Reuschel.
Der übergeordnete Abwärtstrend bleibt aber trotzdem intakt. Kurzfristig können nun sicherlich wieder spekulative Gewinne gemacht werden. Die Gesamtlage bleibt allerdings nach wie vor angeschlagen, von Nervosität geprägt und fragil. Die Indikatoren signalisieren aktuell zumindest stabile Kurse.

Strategische Käufe bieten sich aber erst an, wenn der Index nachhaltig wieder über rund 9700 Indexzählern notiert. Damit lässt sich als Fazit ziehen: Der deutsche Bluechip-Index bleibt bis auf weiteres im mittelfristigen Abwärtstrend gefangen. Das bewährte Risikomanagement mittels Stopp-Loss sollte daher stringent beibehalten werden.

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