Mittwoch, 19. September 2018

Börse Dow Jones nahe 6-Monats-Hoch, Dax auf Erholungskurs

Dax auf Erholungskurs: Der Dollar gibt unterdessen gegenüber dem Euro nach

Der Dax steigt über die Marke von 13.400 Punkten. Die weitere Erholung bei Dax-Schwergewicht Bayer sowie Gewinne bei Lufthansa stützen den Index. US-Präsident Trump kritisiert die Zinspolitik der Fed und schwächt damit den Dollar. Dennoch klettert der Dow Jones Richtung 6-Monats-Hoch.

Erholung an den deutschen Börsen: Der Dax Börsen-Chart zeigen ist am Dienstag erneut mit leichten Gewinnen in den Handel gestartet. Zuletzt legte der deutsche Leitindex Dax um 0,6 Prozent auf 12.411 Punkte zu. Auch die Nebenwerte-Indizes MDax Börsen-Chart zeigen und TecDax Börsen-Chart zeigenbauten ihre Gewinne aus.

Für Unterstützung sorgten die Kursgewinne beim Dax-Schwergewicht Bayer. Die Aktie von Bayer Börsen-Chart zeigen setzte nach ihrem Kurssturz der Vorwoche am Dienstag ihre Erholung zunächst fort und kletterte um weitere 1,7 Prozent auf 81,40 Euro.

Die Hoffnung auf die in dieser Woche stattfindenden Gespräche zwischen den USA und China im Handelskonflikt hatten den Dax Börsen-Chart zeigen tags zuvor nach drei schwachen Wochen um rund einen Prozent angeschoben. Die Experten der Schweizer Großbank Credit Suisse rechnen zwar weiter mit Nervosität, raten aber dennoch zur Übergewichtung von Aktien. Letztlich sei eine Einigung zwischen den USA und China vor den Midterm-Elections im November in den USA wahrscheinlich.

Trotzdem sollten Anleger achtsam sein. So hat Trump offenbar keinen Zeitplan für eine Lösung des Handelsstreits und erwartet sich von den Gesprächen mit China in der Hinsicht keine Fortschritte.

Wall Street: Dow Jones klettert Richtung 6-Monats-Hoch

Der Dow Jones Börsen-Chart zeigen hat unterdessen am Dienstag erstmals wieder seit Ende Februar die Marke von 25.800 Punkten geknackt. Zuletzt notierte der Index 0,2 Prozent höher bei 25.803 Punkten. Es ist der vierte Handelstag infolge mit Kursgewinnen. Auch der Technologie-Index Nasdaq Composite Börsen-Chart zeigen setzte seine Erholung fort.

Mit Spannung warten die Investoren laut Händlern nun auf die internationale Notenbankkonferenz in Jackson Hole. Man frage sich, ob Fed-Präsident Jerome Powell am Freitag auf Trumps Kritik an der Red reagieren werde.

Weiter im Fokus bleiben auch die ebenfalls in dieser Woche anstehenden Gespräche zwischen China und der USA. Die Anleger bleiben optimistisch: Spätestens rechtzeitig vor den Zwischenwahlen im November dürften Lösungen gefunden worden sein, sind sich Experten einig. Auch wenn Trump selbst - eigenen Angaben zufolge - zumindest nicht in der aktuellen Woche mit Fortschritten im Handelsstreit rechnet.

Der Parfum- und Kosmetikhersteller Coty , der Jahreszahlen vorlegte, enttäuschte beim Umsatz. Vorbörslich ging es für das Papier daher um 5 Prozent abwärts.

Vor Notenbanker-Treffen in Jackson Hole: Trump kritisiert Fed

Auch das Treffen von Notenbankern aus aller Welt Ende der Woche im amerikanischen Jackson Hole wirft seine Schatten voraus. Die US-Notenbank Federal Reserve dürfte bei ihrem Plan bleiben, den Leitzins in diesem Jahr noch zweimal zu erhöhen, vermutet die Credit Suisse. Trump ist von steigenden Zinsen nicht begeistert und kritisierte zuletzt erneut das Vorhaben der unabhängigen Fed.

Ansonsten könnten Aktien-Umstufungen bewegen. So sieht die Berenberg Bank in dem Kursrutsch der Bayer -Aktien nach dem Schadenersatzurteil gegen die US-Tochter Monsanto nun eine Kaufgelegenheit. Vorbörslich befanden sich die Bayer-Aktien nach ihrem kräftigen Gewinn am Montag weiter auf dem Erholungspfad.

Chinas Börsen setzen Erholung fort

Chinas Börsen haben am Dienstag ihre am Vortag begonnene Erholung fortgesetzt. Ein stärkerer Yen hat dagegen die japanischen Börsen am Dienstag gebremst. Der 225 Werte umfassende Nikkei Börsen-Chart zeigen verlor 0,1 Prozent auf 22.170 Punkte. Der breiter gefasste Topix-Index fiel um 0,3 Prozent auf 1687 Zähler.

Der Dollar fiel um 0,18 Prozent auf 109,87 Yen. Damit wurde die psychologisch wichtige Marke von 110 Yen erstmals seit Ende Juni wieder unterschritten.

Die Kritik von US-Präsident Donald Trump an den Zinserhöhungen der amerikanischen Notenbank Fed schwächte den Dollar. Trump dämpfte auch die Hoffnungen auf eine Entspannung im Handelsstreit mit China.

Ein Euro in Dollar Börsen-Chart zeigenb wurde in Fernost mit 1,1518 Dollar gehandelt, deutlich im Plus gegenüber dem späten New Yorker Handel am Montag.

Dax realtime: Hier sehen Sie Dax und Dow Jones in Echtzeit

Spekulationen auf eine Beilegung des Zollstreits der USA mit China haben die Wall Street am Montag gestützt. Die Regierung in Peking will in den kommenden Tagen eine Delegation zu Verhandlungen nach Washington schicken.

Der Dow Jones Börsen-Chart zeigen schloss 0,4 Prozent höher auf 25.758 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 erhöhte sich um 0,2 Prozent auf 2857 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq verbesserte sich um 0,1 Prozent auf 7821 Punkte.

Euro legt zu, Dollar fällt auf Zweiwochentief

Mit seiner Kritik an der amerikanischen Notenbank Fed hat US-Präsident Donald Trump dem Dollar in Euro Börsen-Chart zeigen einen Dämpfer versetzt. Die US-Währung schwächte sich im Vergleich zu anderen Devisen am Dienstag deutlich ab und notierte so schwach wie zuletzt vor knapp zwei Wochen. Der Euro in Dollar Börsen-Chart zeigen stieg um bis zu 0,6 Prozent auf 1,1543 Dollar. Zum Yen fiel der Dollar zeitweise um 0,3 Prozent auf 109,76 Yen und unterschritt erstmals seit Ende Juni wieder die psychologisch wichtige Marke von 110 Yen.

In einem Interview der Nachrichtenagentur Reuters kritisierte Trump den Kurs des Fed-Chefs Jerome Powell. "Ich bin nicht davon begeistert, dass er die Zinsen erhöht. Nein, ich bin nicht begeistert", sagte er. Vielmehr sollte sich die Federal Reserve zurückhalten und der Regierung "etwas helfen". Zugleich warf Trump China und Europa vor, ihre Währungen zu manipulieren.

mit reudters und dpa

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