Samstag, 26. Mai 2018

Börse Dow Jones zieht Dax ins Plus

Geht die Erholung weiter? Der Dax kämpft nach der jüngsten Erholungsphase um die Marke von 12.600 Punkten. Die Aktie von RWE baut ihre Gewinne aus. In den USA bremst IBM den Dow Jones.

Nach dem kräftigen Anstieg vom Dienstag hat der Dax Börsen-Chart zeigen zur Wochenmitte seinen Schwung verloren. Der deutsche Leitindex pendelte zuletzt um die Marke von 12.600 Punkten und damit um seinen Vortagesschluss. Am Vortag war der Dax um 1,6 Prozent gestiegen.

Zu den Gewinnern im Index zählten am Mittwoch die Aktien von Linde Börsen-Chart zeigen, HeidelbergCement Börsen-Chart zeigen und RWE Börsen-Chart zeigen, die an der Dax-Spitze ihre Gewinne auf rund 2 Prozent ausbauten.

"Sowohl der Syrien-Konflikt als auch der Handelsstreit zwischen den USA und China spielen zurzeit keine große Rolle", sagte Analyst Christian Henke vom Brokerhaus IG Markets. "Allerdings stellt sich die Frage, wie lange die Freude darüber währen wird." Schließlich seien diese beiden Themen noch nicht vom Tisch.


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Ölpreis nahe Dreijahreshoch

Ein Rückgang der US-Lagerbestände und die Furcht vor einer Eskalation des Syrien-Konflikts verteuern Rohöl erneut. Der Preis für die Sorte Brent aus der Nordsee stieg am Mittwoch um 0,9 Prozent auf 72,26 Dollar je Barrel und lag damit nur etwa 80 US-Cent unter dem Dreieinhalb-Jahres-Hoch der Vorwoche. "Da die Lagerbestände wieder ein normales Niveau erreicht haben, scheint die Ölschwemme der vergangenen Jahre vorüber", sagte Analyst William O'Loughlin vom Vermögensverwalter Rivkin.

Wall Street kaum verändert

An der Wall Street setzen die Anleger auch zur Wochenmitte auf sprudelnde Unternehmensgewinne. Allerdings bremste der im Sitzungsverlauf erwartete Konjunkturbericht der US-Notenbank Fed die Kauflaune etwas. Anleger erhoffen sich vom sogenannten Beige Book Hinweise auf Tempo und Ausmaß der erwarteten Zinserhöhungen.

Der Dow Jones Börsen-Chart zeigen Jones lag kurz nach Handelsbeginn mit 24.790 Punkten 0,1 Prozent im Minus. S&P500 und der Nasdaq Composite Börsen-Chart zeigen gaben ebenfalls leicht nach.

So enttäuschte der weltgrößte IT-Dienstleister IBM Börsen-Chart zeigen mit seinem Zwischenergebnis die Anleger. Die Aktien brachen um 5,3 Prozent ein und hielten damit im Dow Jones die rote Laterne. Das Urgestein aus Silicon Valley war mit seinem Umsatzplus hinter den Erwartungen der Analysten zurückgeblieben. Offenbar dauert die Neuausrichtung des Konzerns länger als gedacht.

Anders bei Morgan Stanley Börsen-Chart zeigen: Bei der Großbank brummte in den ersten drei Monaten des Jahres das Geschäft, so das der Gewinn im ersten Quartal um 40 Prozent in die Höhe sprang. Zudem profitierte das Geldhaus von den Steuersenkungen. Die Aktien stiegen um rund zwei Prozent.

Zu den Favoriten zählten auch Ebay Börsen-Chart zeigen mit einem Plus von über vier Prozent. Die Analysten von Morgan Stanley stuften die Aktien des Online-Auktionshauses gleich um zwei Kategorien nach oben auf "overweight" von "underweight".

In Tokio zog der Nikkei-Index Börsen-Chart zeigen am Mittwoch um 1,5 Prozent auf 22.165 Zähler an. Der chinesische Shanghai Composite stieg um 0,3 Prozent auf 3075 Punkte.

Euro kaum verändert

Der Kurs des Euro Börsen-Chart zeigen hat sich am Mittwoch nur wenig bewegt. Am Morgen wurde die Gemeinschaftswährung bei 1,2374 US-Dollar gehandelt und damit etwa zum gleichen Kurs wie am Vorabend. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuletzt am Dienstagnachmittag auf 1,2357 Dollar festgesetzt.

Marktbeobachter sprachen von einem impulsarmen Handelsauftakt beim Euro. Am späten Vormittag könnten Daten zur Preisentwicklung in der Eurozone für mehr Bewegung sorgen. Trotz einer robusten konjunkturellen Entwicklung und einer weiter extrem lockeren Geldpolitik der EZB dürfte die Inflation im März weiterhin vergleichsweise schwach ausgefallen sein.

Kursverluste gab es hingegen am Morgen beim japanischen Yen Börsen-Chart zeigen, der im Handel mit allen anderen wichtigen Währungen an Wert verloren hatten. Marktbeobachter erklärten die Verluste mit enttäuschenden Handelsdaten aus Japan. Im März waren die Ausfuhren der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt im Jahresvergleich deutlich schwächer gestiegen als erwartet.

mg/dpa-afx/rtr

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