Freitag, 22. Februar 2019

Analyse ergibt Klimaschützer performen besser an der Börse

Schüler demonstrierten in dieser Woche bundesweit für den Klimaschutz: Eine Analyse ergab, dass Unternehmen am Aktienmarkt besser abschneiden, wenn sie sich ebenfalls für die Umwelt einsetzen.

Stärkere Anstrengungen beim Klimaschutz begünstigen einer Untersuchung zufolge die Aktienkursentwicklung von Unternehmen. Das zeigen Erkenntnisse der in London ansässigen Organisation CDP (früher: Carbon Disclosure Project). Demnach schneiden die besten Klimaschützer an der Börse überdurchschnittlich gut ab.

So entwickelten sich die Aktien der im Auswahlindex STOXX Global Climate Leaders zusammengefassten Unternehmen im Zeitraum Dezember 2011 bis Juli 2018 um 5,4 Prozent besser als die im Barometer STOXX Global 1800 aufgeführten Konzerne. "Klimaschutz ist ein führender Indikator von Qualität in anderen Bereichen, insbesondere Nachhaltigkeit und Management", sagte CDP-Experte Dexter Galvin der Nachrichtenagentur Reuters.


Lesen Sie auch: So läuft's beim Dax - unser täglicher Börsenbericht


CDP befragt Firmen zu deren Bemühungen im Kampf gegen den Klimawandel sowie gesondert zum Wasserverbrauch und zum Schutz der Wälder. Die Organisation wird unterstützt von mehr als 650 Investoren mit Vermögenswerten im Volumen von insgesamt 87 Billionen Dollar.

Auf die "A-Liste" mit den Höchstbewertungen kommen nur gut 120 der etwa 6800 befragten internationalen Unternehmen. Bestnoten im Kampf gegen den Klimawandel erhielten etwa Apple, L'Oreal, Mitsubishi Electric, Johnson & Johnson, Nestle, China Mobile und Microsoft.

cr/rtr

© manager magazin 2019
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung