Montag, 25. Juli 2016

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Aktienmarkt Die Börsenprognosen für 2014

Prüfender Blick: Was bringt die Börse im kommenden Jahr?

2. Teil: Vermögensverwalter sehen Dax Ende 2014 bei 10.000 Punkten

Im Tenor stimmt auch der Ausblick der französischen Anlagegesellschaft Edmond de Rothschild mit den beiden vorgenannten überein. Das momentane Umfeld stehe für "steigendes Wachstum, gemäßigte Inflation und eine vorteilhafte Geldpolitik der Zentralbanken", schreibt das Unternehmen in seinem Ausblick. Diese Entwicklung sorge für ein gutes Klima, in dem sich die Aktienmärkte weiterhin positiv entwickeln könnten.

Auch Rothschild verweist auf das einsetzende "Tapering" als Quell möglicher Volatilitäten. Das Unternehmen empfiehlt Investitionen in Industrieländern, "aus taktischen Gründen vorzugsweise in Europa", in denen das Ende der Rezession 2014 den Gewinnanstieg befeuern werde. In den Schwellenländer dagegen tendiert Edmond de Rothschild weiterhin zu "Wachstums- und Qualitätstiteln" aus den Bereichen Konsum und Infrastruktur, vor allem in Mexiko, Nordasien und China sowie Osteuropa.

Die Liste der Investmentfirmen, die eine Vorhersage für 2014 versuchen, ließe sich beinahe beliebig fortsetzen. Und die Grundaussagen ähneln sich meist: Das wirtschaftliche Umfeld sei weiter günstig für die Aktienmärkte, auch wenn es Störfaktoren wie etwa die vielerorts hohe Staatsverschuldung gebe. Tendenziell könne der Kursaufschwung also vorläufig weitergehen.

Besonders prägnant fällt die Aussage aus, die Universal-Investment aus einer Umfrage unter Vermögensverwaltern gefiltert hat. Demnach erwarten die befragten Finanzprofis, die laut Universal Publikumsfonds mit einem Gesamtvolumen von mehreren Milliarden Euro beraten, bis Ende 2014 einen weiteren Anstieg des Dax Börsen-Chart zeigen um etwa 7,7 Prozent. Der Index stünde in dem Fall in einem Jahr bei 9990 Punkten.

Dem Autor auf Twitter folgen: @ChrRottwilm

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