Donnerstag, 23. November 2017

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Börse Euro bremst Dax aus, VW legt zu

Volkswagen: Bald nicht nur in Wolfsburg, sondern auch auf den Trainingsanzügen der Nationalelf präsent

Der Dax gibt zum Wochenschluss wieder nach. Der Höhenflug des Euro belastet. Volkswagen erobert die Trikots der DFB-Elf und den Platz an der Dax-Spitze. In den USA melden die US-Banken JP Morgan und Citigroup satte Gewinne.

Der Dax Börsen-Chart zeigen hat am Freitag wieder nachgegeben und ist zeitweise unter die Marke von 12.600 Punkten gerutscht. Zuletzt notierte der deutsche Leitindex 0,2 Prozent im Minus. Vor allem der Höhenflug des Euro, der sich der Marke von 1,15 US-Dollar nähert, bremste den Dax aus. Der starke Euro Börsen-Chart zeigen ist für die exportorientierten Global Player im Dax eine Belastung.

Zu den wenigen Gewinnern im Dax zählten die Aktien von BASF Börsen-Chart zeigen, Fresenius Medical Care Börsen-Chart zeigen und von Volkswagen Börsen-Chart zeigen, deren Aktie die Dax Spitze eroberte. VW löst ab 2019 Mercedes Benz als Hauptsponsor des DFB ab.

In den USA dürften die Indizes mit leichten Gewinnen in den Handel starten, da die US-Großbanken JPMorgan Chase Börsen-Chart zeigen und Wells Fargo Börsen-Chart zeigen mit ihren Gewinnen die Erwartungen übertroffen haben. Bei der Citigroup Börsen-Chart zeigen ging der Gewinn dagegen leicht zurück.

Starker Euro bremst

Ein Bremsklotz für den Aktienmarkt war dagegen der starke Euro, der sich deutlich über der Marke von 1,14 Dollar hielt. Die steigende Gemeinschaftswährung macht Waren im Welthandel teurer und dämpft die Wettbewerbsfähigkeit der exportstarken Unternehmen aus dem Euro-Raum. Devisenanleger spekulieren darauf, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bald den Ausstieg aus ihrer ultralockeren Geldpolitik wagt.

Auch die amerikanischen Großbanken JP Morgan, Wells Fargo und Citigroup trotz Milliardengewinnen im Quartal keinen Schwung. Vorbörslich lagen die Aktien der Geldhäuser um bis zu 2,2 Prozent im Minus. Auch die europäischen Finanztitel weiteten ihre Verluste daraufhin aus, Deutsche Bank-Papiere büßten 1,2 Prozent ein.

Inflationsdruck in USA lässt nach

Der Dollar war am Nachmittag stärker unter Druck geraten, nachdem die Inflation in den USA im Juni überraschend deutlich nachgelassen hatte. Die Verbraucherpreise stiegen nur noch um 1,6 Prozent. Das ist das kleinste Plus seit Oktober 2016. Im Mai lag die Teuerungsrate noch bei 1,9 Prozent.

Börsianern zufolge rückten Zinsanhebungen der US-Notenbank dadurch in weitere Ferne. Fed-Chefin Janet Yellen hatte in den vergangenen Tagen bereits vorsichtige Töne angeschlagen und behutsame Zinserhöhungen in Aussicht gestellt. Das kam an den Aktienmärkten wiederum gut an, da niedrige Zinsen Dividendenpapiere im Vergleich zu Anleihen generell attraktiv machen. An der Wall Street zeichnete sich eine etwas höhere Eröffnung ab.

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