Sonntag, 19. August 2018

Börsenprofi Markus Zschaber zeigt BMW und Roche - Kursschwäche als Einstiegchance

Beiersdorf - Kaufchance nach 8 Prozent Kursverlust

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Markus Zschaber

2016 war sicherlich das Jahr der großen politischen Einflüsse. Das Italien-Referendum am 4. Dezember ist da nur eines von vielen Events, welche im Laufe des Jahres die Börsenwelt immer wieder verunsicherten. Aber nicht nur klassische, konjunktursensible Unternehmen taten sich in diesem Jahr schwer, sondern auch Basiswerte, die in unsicheren Zeiten verstärkt gesucht werden.

So erging es auch dem Konsumgüterhersteller Beiersdorf Börsen-Chart zeigen, dessen Aktie seit Jahresbeginn rund 8 Prozent an Wert verloren hat. Dabei präsentierte sich das Zahlenwerk durchaus solide. In den ersten drei Quartalen 2016 stieg der organische Umsatz um 2,9 Prozent und lag nominal bei 5,03 Milliarden Euro. Besonders die Erträge in Afrika und Asien konnten verhältnismäßig stark zulegen. Solide zeigte sich vor allem die Sparte "Consumer", unter der unter anderem die Marke "Nivea" vertrieben wird, deren Umsatz sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Prozent erhöhte.

Sicherlich kann Beiersdorf nicht die dynamischen Umsatz- und Gewinnzuwächse verbuchen, wie man sie von eher konjunkturabhängigen Unternehmen kennt. Dennoch sollten auch defensive Bausteine in ungewissen Zeiten in jedes Portfolio integriert werden. Beiersdorf liefert hier die Kontinuität und Beständigkeit, die ein solch defensiver Baustein zweifelsohne mitbringen sollte. In der aktuellen Schwächephase sicherlich einen Kaufüberlegung wert.

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