Dienstag, 20. November 2018

Turbulenzen am Aktienmarkt 3 Gründe, warum es an der Börse weiter abwärts gehen wird

Aktienhändler in Frankfurt: Einiges spricht für vorläufig weiter fallende Aktienkurse

Turbulent geht es an der Börse schon seit Monaten zu, doch diese Woche trifft es die Anleger besonders hart. Nach Verlusten von mehr als 2 Prozent am Dienstag, war der Dax Börsen-Chart zeigen am Mittwoch weiter abgerutscht und hatte mit 11.191 Punkten so niedrig wie zuletzt im Dezember 2016 geschlossen. Auch am heutigen Donnerstag zeigt der deutsche Leitindex nach späten Verlusten an der Wall Street zunächst weiter nach unten und könnte unter die Marke von 11.000 Punkten rutschen.

Nachdem es mit der Börse mehrere Jahre lang beinahe ununterbrochen aufwärts ging, drängt sich jetzt die Frage auf: Ist dies der Beginn eines großen Abschwungs, oder handelt es sich einmal mehr um eine gesunde Reinigung des Marktes, bei der Spekulanten aus dem Geschäft gedrängt werden, und nach der von fundamentalen Argumenten überzeugte Investoren für weitere Kursgewinne sorgen können?

Manche haben sich da schon festgelegt: "Diesmal ist das keine kleine Korrektur auf dem Weg nach oben, das ist eine richtige Verkaufswelle", glaubt Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners. Lange seien die US-Indizes die letzte Festung gewesen und hätten allen Turbulenzen standgehalten. "Das ist mit dem Oktober vorbei. Aus lokalen Verlusten ist endgültig eine globale Korrektur geworden."

Die wirkliche Antwort auf diese Frage werden die Börsianer aber vermutlich erst in Monaten oder Jahren erfahren. Schon jetzt gibt es jedoch verschiedene Faktoren, anhand derer sich die künftige Richtung des Aktienmarktes womöglich erahnen lässt. Die schlechte Nachricht lautet dabei: Einiges spricht dafür, dass es an der Börse vorläufig weiter abwärts geht.

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