05.02.2013
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Börse
Dax startet Erholungsversuch

Börse in Frankfurt: Die Schwankungen nehmen zu
AFP

Börse in Frankfurt: Die Schwankungen nehmen zu

Nach dem Kursrutsch vom Vortag legt der Dax wieder leicht zu. Aktien der Munich Re gehören nach Vorlage der Jahresbilanz zu den größten Gewinnern, An der Wall Street starten die Indizes nach der Dell-Übernahme mit Gewinnen.

New York / Frankfurt am Main - Der deutsche Aktienmarkt hat nach seinem Kursrutsch zum Wochenauftakt am Dienstag moderat zugelegt. Positive Impulse lieferten die US-Börsen, die von Übernahmeplänen und guten Konjunkturdaten profitierten.

Zum Handelsschluss am Dienstag stand der Dax Chart zeigen 0,35 Prozent höher bei 7664 Punkten. Nachdem der Leitindex wegen der Sorgen über die politische Entwicklung in Spanien und Italien am Montag fast zweieinhalb Prozent abgegeben hatte, steht nun noch ein bescheidenes Jahresplus von gut einem halben Prozent zu Buche.

Dow Jones startet mit Gewinnen: Dell-Deal sorgt für Phantasie

Die US-Aktienmärkte sind unterdessen mit Gewinnen in den Handel gestartet. Für Wirbel sorgte kurz vor Handelsbeginn die Bestätigung der Milliarden-Übernahme des PC-Herstellers Dell durch seinen Gründer und Chef Michael Dell. Im Fokus standen zudem die Papiere von Ratingagenturen, nachdem Präsident Barack Obama eine härtere Gangart gegen Branchenprimus Standard & Poor's angekündigt hatte.

Der Dow Jones Chart zeigen gewann im frühen Handel 0,8 Prozent auf 13.996 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 legte ebenfalls 0,8 Prozent auf 1508 Zähler zu. Der Index der Technologiebörse Nasdaq Composite Chart zeigen stieg um 0,5 Prozent auf 3147 Punkte.

Der Computerbauer Dell Chart zeigen wird im Rahmen des Milliarden-Deals von der Börse genommen: Konzernchef Michael Dell übernimmt gemeinsam mit der Beteiligungsgesellschaft Silver Lake und dem Softwareriesen Microsoft Chart zeigen den zuletzt schwächelnden Branchendritten. Das Geschäft hat ein Volumen von 24,4 Milliarden Dollar.

Kursrutsch: USA gehen juristisch gegen S&P vor

Die Papiere des Mutterkonzerns von Standard & Poors's, McGraw-Hill, verloren mehr als acht Prozent, die Aktien des Rivalen Moody's gaben mehr als drei Prozent ab. Die Regierung in Washington geht erstmals juristisch gegen eine der großen und am Kapitalmarkt sehr einflussreichen Rating-Agenturen vor, die für den Ausbruch der weltweiten Finanzkrise vor sechs Jahren mitverantwortlich gemacht werden. Die Agenturen hätten, so der Vorwurf, riskante Wertpapiere lange mit zu guten Bonitätsnoten versehen, weil sie selbst davon profitiert haben. Bereits am Montag waren die McGraw-Aktien um knapp 14 Prozent eingebrochen, der größte Tagesverlust seit dem Börsen-Crash 1987.

Jahreszahlen beflügeln Munich Re

Aktien der Munich Re Chart zeigen gewannen nach Zahlen und einer Hochstufung 3,89 Prozent auf 138,95 Euro, womit sie den Spitzenplatz im Dax Chart zeigen belegten. Der Rückversicherer hatte trotz immenser Schäden durch den Hurrikan "Sandy" im abgelaufenen Jahr einen überraschend hohen Milliardengewinn erzielt und die Dividende angehoben.

Die Aktien der Deutschen Börse Chart zeigen zogen um 0,57 Prozent an. Der Börsenbetreiber hatte 2012 einen Gewinneinbruch erlitten, auf den er nun mit einem neuen Sparprogramm reagiert.

Im MDax Chart zeigen rückten die Papiere von Kuka Chart zeigen um 0,74 Prozent auf 30,00 Euro vor. Der Roboter- und Anlagenbauer hatte nach einem überraschend starken Schlussquartal seine Jahresziele übertroffen und neue Bestwerte aufgestellt. Von Händlern hieß es, Kuka habe mit seinen Zahlen über den Marktschätzungen gelegen.

Am Rentenmarkt fiel die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,38 Prozent am Vortag auf 1,33 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,24 Prozent auf 133,45 Punkte. Der Bund-Future fiel.

Euro entfernt sich weiter vom 14-Monatshoch

Der Euro Chart zeigen entfernt sich weiter von seinem 14-Monatshoch. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3465 US-Dollar und damit einen halben Cent weniger als am Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7424 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag auf 1,3552 (Freitag: 1,3644) Dollar festgesetzt.

Seit Wochenbeginn hat der Euro etwa zwei Cent an Wert verloren und damit einen Großteil seiner Kursgewinne von vergangener Woche eingebüßt. Ende Januar notierte der Euro noch auf den höchsten Stand seit 14 Monaten. Ausschlaggebend sind die politischen Unwägbarkeiten in Spanien und Italien.

Ölpreise leichter

Die Ölpreise weiteten ihre deutlichen Kursverluste vom Wochenbeginn leicht aus. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur März-Lieferung kostete am Morgen 115,18 US-Dollar. Das waren 42 Cent weniger als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um neun Cent auf 96,08 Dollar.

mg/dpa-afx

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