Donnerstag, 28. Mai 2015

Alle Artikel und Hintergründe

Beteiligung EE Telekom prüft Milliardenbörsengang in London

Telekom-Shop in London: Die britische Tochter des Magenta-Konzerns geht vielleicht bald an die Börse

Die Deutsche Telekom überlegt, was aus der britischen Mobilfunkbeteiligung EE werden soll - und zieht auch einen Börsengang in Betracht. Ein IPO des Joint Ventures mit der France Telecom hätte ein Volumen im zweistelligen Milliardenbereich. 

Bonn/London - Die Deutsche Telekom Börsen-Chart zeigen prüft bei ihrer britischen Mobilfunkbeteiligung EE (Everyting Everywhere) unter anderem die Möglichkeit eines Börsengangs. Eine Entscheidung darüber ist allerdings noch nicht gefallen. "Der Ausgang der strategischen Überprüfung ist offen. Ein Börsengang ist eine Option", sagte ein Sprecher des Bonner Konzerns auf Anfrage.

Die Deutsche Telekom habe bereits Anfang Dezember mitgeteilt, dass sie zusammen mit France Telecom Börsen-Chart zeigen eine strategische Überprüfung bei dem Gemeinschaftsunternehmen EE plane. Es gebe noch kein Ergebnis.

Einem Pressebericht vom Wochenende zufolge sollen sich die Pläne der Deutschen Telekom und France Telecom für einen Börsengang ihrer gemeinsamen Tochter EE konkretisieren. Die britische "Sunday Times" berichtete unter Berufung auf Branchen- und Bankenkreise, dass beide Konzerne kurz davor stehen sollen, die Konsortialbanken für das geplante IPO zu benennen.

Das IPO-Volumen solle zehn Milliarden britische Pfund (11,5 Milliarden Euro) betragen. Beide Konzerne würden sich von je 25 Prozent an EE trennen. Der Gang an die Londoner Aktienbörse könnte im September erfolgen, schrieb die Zeitung. Der Sprecher der Deutschen Telekom wollte den Zeitungsbericht nicht kommentieren.

cr/dpa

Mehr manager magazin
Zur Startseite

© manager magazin online 2013
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der manager magazin Verlagsgesellschaft mbH