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01.02.2013
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Zoetis-Börsengang
Pfizer nimmt Milliarden mit Tiermedizin ein

Pfizer-Zentrale: Der weltgrößte Pharmakonzern ist auf Schrumpfkurs
REUTERS

Pfizer-Zentrale: Der weltgrößte Pharmakonzern ist auf Schrumpfkurs

Der weltgrößte Pharmakonzern Pfizer kann sich beim Börsengang seines Tiermedizingeschäfts Zoetis über Erlöse in Höhe von 2,24 Milliarden Dollar freuen - die größte Aktienemission seit Facebook. Der US-Riese versucht mit Verkäufen, sein schrumpfendes Geschäft auszugleichen.

New York - Die Aktien der unter dem Namen Zoetis bekannten Sparte wurden für 26 Dollar an Investoren verkauft, teilte Pfizer am Donnerstagabend (Ortszeit) mit. Die Papiere wurden für 26 Dollar je Stück angeboten. Damit liegt der Verkaufspreis über der festgesetzten Preisspanne zwischen 22 und 25 Dollar. Die Erstnotiz ist für den heutigen Freitag geplant.

Pfizer Chart zeigen bringt rund 86,1 Millionen Aktien von Zoetis Chart zeigen auf den Markt und trennt sich damit von rund 17 Prozent der Anteile an dem Geschäft mit Produkten und Impfstoffen für Nutz- und Haustiere. Mit der Sparte erlösten die Amerikaner 2011 4,23 Milliarden US-Dollar.

Begleitet wird der Gang aufs Parkett von zahlreichen Banken, darunter J.P. Morgan, der Bank of Amercia, Merrill Lynch und Morgan Stanley. Seit dem Börsengang des sozialen Netzwerks Facebook Chart zeigen im Mai 2012 ist dies das größte IPO in den USA.

Spartenverkäufe gleichen Umsatzverlust im Kerngeschäft aus

Pfizer hatte den Börsengang bereits im vergangenen Jahr bei der US-Börsenaufsicht angemeldet. Der weltgrößte Arzneimittelhersteller will sich nach früheren Angaben im Zuge des Börsengangs von rund 20 Prozent der Anteile an seinem Geschäft mit Präparaten und Impfstoffen für Nutz- und Haustiere trennen. Der Bereich kam 2011 mit mehr als 9000 Beschäftigten auf einen Umsatz von 4,2 Milliarden Dollar.

Der Branchenprimus aus New York verdiente laut am Dienstag veröffentlichten Zahlen im Schlussquartal des vergangenen Jahres 6,3 Milliarden Dollar - vier mal so viel wie ein Jahr zuvor. Vor allem der Verkauf der Babynahrungssparte an Nestlé Chart zeigen für rund zwölf Milliarden Dollar ließ den Gewinn anschwellen. Aber auch wieder florierende Geschäfte in den Schwellenländern trugen zu dem kräftigen Zuwachs bei. Für das neue Jahr blieb Konzernchef Ian Read am Dienstag allerdings eher vorsichtig. Weiterhin macht Pfizer zu schaffen, dass der einstige Kassenschlager, der Cholesterinsenker Lipitor, in den USA und Europa inzwischen ohne Patentschutz dasteht.

Der Umsatz sank binnen Jahresfrist um 7 Prozent auf 15,1 Milliarden Dollar. Allein die Umsätze mit Lipitor brachen um 71 Prozent auf 584 Millionen Dollar ein, im Gesamtjahr schrumpften sie um 59 Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar. Zu Spitzenzeiten stand das Medikament noch für 13 Milliarden Dollar Jahresumsatz und war damit das weltweit umsatzstärkste Präparat. Stärkster aktueller Hoffnungsträger ist das Schmerzmittel Lyrica, dessen Umsätze um 13 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar stiegen.

ak/rtr/dpa-afx

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