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01.02.2013
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Börsenrally
Dow erstmals seit fünf Jahren wieder über 14.000 Punkten

Händler an der Wall Street: Vorkrisenniveau erreicht
AP

Händler an der Wall Street: Vorkrisenniveau erreicht

Die Börsen bleiben im Vorwärtsgang. Die Erholung am US-Arbeitsmarkt, der 45-Milliarden-Dollar-Gewinn des Ölmultis Exxon sowie Gerüchte um Dell sorgen dafür, dass der Dow Jones die Marke von 14.000 Punkten knackt. Zuletzt hatte er vor Beginn der Finanzkrise im Herbst 2007 so hoch notiert. Auch der Dax klettert weiter.

New York / Frankfurt am Main - Die Börsen bleiben im Rally-Modus: Der Dax Chart zeigen baute am Nachmittag seine Gewinne aus und verabschiedete sich mit einem Plus von 0,7 Prozent auf 7833 Punkte ins Wochenende. Auch an der Wall Street legten die Indizes zu: Der Dow Jones Chart zeigen stieg im frühen Handel um 1,1 Prozent auf 14.000 Zähler zu und erreichte damit zeitweise das höchste Niveau seit Oktober 2007.

Freundliche US-Arbeitsmarktzahlen sorgten am Freitag für Zuversicht. Zwar schuf die US-Wirtschaft im Januar etwas weniger Stellen als zuletzt. Allerdings wurden die Zahlen für November und Dezember nach oben korrigiert. Die Januar-Zahl deute darauf hin, dass der Arbeitsmarkt an Fahrt gewinne, aber nicht in dem Maße, dass die Notenbank Fed sich gezwungen sähe, ihre Konjunkturmaßnahmen wieder zurückzufahren, sagte ein Börsianer.

Zudem meldete der Ölmulti Exxon Mobil Chart zeigen einen Rekordgewinn von 45 Milliarden Dollar für das Jahr 2012. Zwar fiel die Produktion von Öl und Gas, doch die Margen im Raffineriegeschäft legten zu. Die Exxon-Papiere tendierten kaum verändert - Anleger hatten einen dicken Gewinn erwartet.

Besonders gefragt waren unterdessen Dell-Aktien Chart zeigen, die sich um 5 Prozent verteuerten. Der schwächelnde PC-Pionier steht offenbar kurz vor der Übernahme durch seinen Gründer und Chef Michael Dell sowie den Finanzinvestor Silver Lake.

Adidas, Infineon und Volkswagen gefragt

Infineon Chart zeigen gehörten mit mit einem Plus von mehr als 2 Prozent Dax-Favoriten, nur leicht getoppt von den Anteilsscheinen von Adidas Chart zeigen. Die Halbleitertitel knüpften nach positiven Analystenreaktionen an ihre Stärke nach der Bilanzvorlage vom Vortag an. Auch die Schwergewichte Volkswagen Chart zeigen und BASF Chart zeigen verbuchten im Dax Gewinne von jeweils rund 2 Prozent.

Gegen den Trend gaben die Papiere von Siemens Chart zeigen leicht nach. Siemens-Chef Peter Löscher und führende europäische Wissenschaftler warnen vor Einschnitten im EU-Forschungsbudget. Dies ginge zulasten der Wettbewerbsfähigkeit.

Im TecDax Chart zeigen sprangen die Titel von QSC Chart zeigen um 11,26 Prozent an, nachdem die beiden Gründer des auf Geschäftskunden spezialisierten Telekom-Anbieters ihre Anteile aufgestockt hatten.

Porsche verlagert Gerichtsverfahren nach Deutschland

Für die Titel von Porsche Chart zeigen ging es abseits der großen Indizes um 2,42 Prozent nach oben. Der Autobauer hat sich mit den Hedgefonds geeinigt, alle Verfahren vor dem New York State Supreme Court zu schließen. Stattdessen könnten die milliardenschweren Forderungen gegen die Porsche SE nach der Übernahmeschlacht mit VW bald deutsche Gerichte beschäftigen.

Das Immobilienunternehmen LEG Chart zeigen startet mit einem Emissionspreis in der Mitte der anvisierten Spanne an die Börse. Der Bruttoemissionserlös liege einschließlich der Mehrzuteilungsoption bei rund 1,3 Milliarden Euro, hatte das Unternehmen am Vorabend mitgeteilt. Knapp 30,5 Millionen Anteilscheine gingen so zu einem Stückpreis von 44 Euro über den Ladentisch. Die Preisspanne hatte bei 41 bis 47 Euro gelegen. Der erste Kurs betrug 44,50 Euro, bevor es zuletzt etwas nach unten ging.

Euro steigt über 1,36 Dollar

Der Euro Chart zeigen setzt seinen Höhenflug weiter fort und steigt erstmals seit November 2011 wieder über die Marke von 1,36 Dollar. Am Vormittag erreichte die Gemeinschaftswährung ein 14-Monats-Hoch bei 1,3674 Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3644 (Donnerstag: 1,355) Dollar festgesetzt.

"Es scheint, als könnten noch nicht einmal gute Konjunkturdaten aus den USA dem Dollar Rückenwind verschaffen", kommentierte Devisenexperte Lutz Karpowitz von der Commerzbank den Höhenflug des Euro im Handel mit der amerikanischen Währung.

Verluste bei deutschen Staatsanleihen, Ölpreise höher

Die deutschen Staatsanleihen starten mit leichten Verlusten in den letzten Handelstag der Woche. Der richtungsweisende Euro-Bund-Future fiel am Morgen um 0,18 Prozent auf 141 Punkte. Zehnjährige Bundesanleihen rentierten mit 1,70 Prozent.

Die Ölpreise legten leicht zu. Ein Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur März-Lieferung kostete am Morgen 115,78 US-Dollar. Das waren 23 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 3 Cent auf 97,52 Dollar.

mg/dpa-afx

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