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27.01.2013
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Börsenausblick
8000-Punkte-Marke zum Greifen nah

Börse Frankfurt: Der Dax erklimmt neue Höhen. Das Redkordhoch von 8151 Punkten im Juli 2007 ist noch gut 300 Punkte entfernt
dapd

Börse Frankfurt: Der Dax erklimmt neue Höhen. Das Redkordhoch von 8151 Punkten im Juli 2007 ist noch gut 300 Punkte entfernt

Die Chancen für steigende Kurse stehen gut, sagen Händler. Manche glauben, dass der "große Wechsel" von Anleihen in Aktien noch bevorsteht. Deutsche Bank, Infineon und Merck legen diese Woche ihre Zahlen vor. Mit Spannung erwarten Anleger neue Konjunktursignale aus den USA.

Frankfurt am Main - Mitten in der heißgelaufenen Bilanzsaison nehmen die Anleger die Marke von 8000 Punkten im Dax Chart zeigen ins Visier. Die Voraussetzungen für weiter steigende Aktienkurse sind nach Einschätzung der DZ Bank jedenfalls gegeben, denn in Europa habe sich die Schuldenkrise ebenso verflüchtigt wie in den USA die Debatte um die Fiskalklippe.

Bei rekordniedrigen Zinsen und der immer noch günstigen Bewertung von Aktien stelle sich deshalb die Frage, ob 2013 der "große Wechsel" aus Anleihen in Aktien bevorstehe. Andere Analysten sagen den Aktienbörsen mittel- und langfristig ebenfalls eine rosige Zukunft voraus, auch wenn die Experten der Landesbank Berlin auf kurze Sicht vor einer Konsolidierung an den Börsen warnen.

Allzu weit entfernt ist der deutsche Leitindex aber nicht mehr von der magischen 8000-Punkte-Marke: Am Freitag schloss der Dax mit 7857 Zählern und verzeichnete auf Wochensicht ein Plus von 2 Prozent. Mit zwischenzeitlich 7865 Zählern im Tagesverlauf markierte er Leitindex den höchsten Stand seit fünf Jahren. Auch das Rekordhoch von 8151 Punkten vom Juli 2007 ist nicht mehr weit.

In die bisher recht ordentlich verlaufende Bilanzsaison kommt in der kommenden Woche auch in Deutschland neuer Schwung. Allerdings müssen Anleger nach Ansicht der Commerzbank-Analysten die Absatzmärkte der jeweiligen Konzerne im Auge behalten. Denn obwohl sich die Euro-Schuldenkrise abschwäche, werde sie diejenigen Firmen bremsen, die ihre Waren hauptsächlich nach Europa lieferten.

"Die MDax -Unternehmen erzielen im Durchschnitt immer noch mehr als 70 Prozent ihrer operativen Erträge in Europa, bei Dax-Unternehmen liegt der Anteil hingegen inzwischen unter 60 Prozent. Unternehmen mit hohen Ertragsanteilen außerhalb Europas - insbesondere USA und Asien - sollten von dieser Entwicklung auch in diesem Jahr profitieren", urteilten die Commerzbank-Analysten.

Deutsche Bank, Infineon und Merck legen Zahlen vor

Am Donnerstag steht das Zahlenwerk der Deutschen Bank Chart zeigenim Mittelpunkt. Analysten rechnen wegen der Kosten für den Konzernumbau mit einem Gewinnrückgang im Gesamtjahr, für das Schlussquartal erwarten einige Experten sogar einen Verlust. Das Institut selbst hatte schon Mitte Dezember vor "signifikant negativen" Auswirkungen auf den Gewinn gewarnt, weil der Umbau und das milliardenschwere Sparprogramm nicht so einfach wegzustecken seien.

Ebenfalls am Donnerstag lässt sich das Dax-Mitglied Infineon Chart zeigen in die Bücher schauen, am Freitag folgt der Darmstädter Pharmakonzern Merck Chart zeigen mit seinem Ergebnis für das vierte Quartal.

Daneben veröffentlicht Eon Chart zeigen am Mittwoch eine neue Prognose für 2013. Dem Energiekonzern setzt der Atomausstieg in Deutschland und ein Schuldenberg von mehr als 35 Milliarden Euro zu. In der abgelaufenen Woche verbuchte die Aktie bis Freitagmittag mit einem Abschlag von 3,4 Prozent das größte Minus von allen 30 Dax-Werten.

Aus den USA berichtet unter anderem der Baumaschinenhersteller Caterpillar (Montag) über den Geschäftsverlauf, am Mittwoch dann der zuletzt von den "Dreamliner"-Pannen erschütterte Airbus-Konkurrent Boeing. Am Donnerstag legt der BASF -Rivale Dow Chemical seine Bilanzen vor.

Fed wird lockere Geldpolitik wohl beibehalten

Auf der Konjunkturseite dürfte die US-Notenbank am Mittwoch nach Einschätzung von Analysten ihren Kurs der lockeren Geldpolitik beibehalten. Die Anleger richten ihren Blick vielmehr auf die US-Arbeitsmarktzahlen für Januar, die am Freitag veröffentlicht werden. Analysten gehen von 160.000 neu geschaffenen Stellen und einer gleichbleibenden Arbeitslosenquote von 7,8 Prozent aus.

Weitere wichtige Konjunkturdaten aus den USA sind die Zahlen zum Verbrauchervertrauen im Januar am Dienstag und die erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt am Mittwoch. Die Commerzbank-Ökonomen erwarten ein langsameres Wachstum von 0,8 Prozent der weltgrößten Volkswirtschaft zum Jahresende. Am Freitag folgt noch der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe, bei dem Postbank-Analyst Heinrich Bayer mit einem Rückgang auf 49,5 von 50,7 Punkten rechnet.

rei/rtr

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