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25.01.2013
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Chancen an der Börse
Immobilienfirmen reizen zu Spekulationen

Von Richard Haimann und Christoph Rottwilm

Baustelle in Berlin: Immobilien sind zurzeit bei Investoren beliebt
dapd

Baustelle in Berlin: Immobilien sind zurzeit bei Investoren beliebt

2. Teil: Goldman Sachs bringt teuren Wohnungskonzern an die Börse

Letzteres lässt sich am Verhältnis vom Börsenwert der Gesellschaft zum sogenannten Net Asset Value (NAV) ermessen. Dahinter verbirgt sich der Wert des Immobilienbestandes abzüglich der Schulden. Liegt der Wert bezogen auf die einzelne Aktie über deren Kurs, kann ein Unternehmen als preiswert betrachtet werden.

Laut Parmantier wird die Gagfah zurzeit mit einem Discount auf den NAV gehandelt. Zum Vergleich: Bei der TAG etwa ist es umgekehrt, dort enthält der aktuelle Aktienpreis nach den Kursgewinnen der vergangenen Monate laut Parmantier sogar einen Aufschlag auf den NAV. Auch beim nordrhein-westfälischen Wohnungskonzern LEG, den Goldman Sachs zurzeit gemeinsam mit dem Finanzinvestor Perry Capital für mehr als eine Milliarde Euro an die Börse bringt, ist die Preisspanne von 41 bis 47 Euro je Aktie nach Einschätzung des Analysten unerwartet hoch.

Die Kriterien, nach denen die M&A-Möglichkeiten im Immobiliensektor beurteilt werden können, sind damit klar: Die Objektportfolien der Gesellschaften müssen zusammen passen und der Preis muss stimmen. Außerdem sollten beide Gesellschaften Experten zufolge eine ähnliche Strategie verfolgen, also beispielsweise eher auf gut vermietete Bestände setzen oder darauf, gezielt Chancen auf Mietsteigerungen zu suchen.

Verkauf der Dresdner Woba offenbar vom Tisch

Im Falle Deutsche Wohnen/Gagfah kommt zudem noch eine Vorgeschichte hinzu. Die Deutsche Wohnen wollte ursprünglich die Dresdner Woba mit ihren 48.000 Wohnungen von der Gagfah erwerben. Letztere wollte das Portfolio losschlagen, weil sie Probleme hatte, die darauf lastenden Kredite über rund eine Milliarde Euro zu refinanzieren.

Inzwischen kann sie mit Hilfe der Bank of America Chart zeigen jedoch die Anschlussfinanzierung stemmen, heißt es in Finanzkreisen. Ein Verkauf der Woba sei daher vom Tisch - weshalb die Deutsche Wohnen nun wohl versucht, den gesamten Kuchen zu bekommen.

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