18.01.2013
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Börse
Commerzbank und Puma im Vorwärtsgang

Börse in Frankfurt: Leichte Verluste auf Wochensicht
DPA

Börse in Frankfurt: Leichte Verluste auf Wochensicht

Der Dax schließt im Minus, auch auf Wochensicht. ThyssenKrupp gehört zu den Verlierern des Tages. Die Commerzbank legt hingegen kräftig zu. Im MDax profitieren die Aktien von Puma von Gerüchten um PPR.

Frankfurt am Main - Die Zurückhaltung der Anleger vor weiteren US-Unternehmenszahlen hat den Dax Chart zeigen am Freitag ausgebremst. Erfreuliche Wirtschaftsdaten aus China wurden in den Hintergrund gedrängt.

Angesichts gemischter Unternehmenszahlen aus den USA und global ebenfalls nicht in eine Richtung zeigender Wirtschaftssignale kam es zu Gewinnmitnahmen. Der deutsche Leitindex fiel am Ende um 0,4 Prozent auf 7.702 Punkte. Auf Wochensicht hat er damit zwar 0,2 Prozent verloren, seit Jahresbeginn aber immer noch um mehr als ein Prozent zugelegt.

In New York lag der Leitindex Dow Jones Chart zeigen Jones zum Handelsschluss in Europa knapp (0,2 Prozent) im Minus.

Chinas Wirtschaft nimmt wieder Fahrt auf

Gutes zu vermelden gab es aus China: Die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft hatte im vierten Quartal die Talsohle hinter sich gelassen. Dem stand aber gegenüber, dass sich das von der Universität Michigan ermittelte US-Konsumklima im Januar überraschend eingetrübt hatte.

Außerdem waren jüngste Unternehmenszahlen aus den USA gemischt ausgefallen: Der Mischkonzern General Electric Chart zeigen und die Großbank Morgan Stanley wussten mit ihren Zahlen positiv zu überraschen, während dem Chipkonzern Intel Chart zeigen im Schlussquartal weiterhin die schwachen Verkäufe klassischer Computer und Notebooks zu schaffen gemacht hatten.

Commerzbank an der Dax-Spitze

Führend im Dax Chart zeigen waren die Aktien der Commerzbank Chart zeigen. Sie stiegen um 1,75 Prozent, nachdem es in einem Pressebericht geheißen hatte, das Institut erwäge in Deutschland den Abbau von 4.000 bis 6.500 Stellen. Equinet-Analyst Philipp Häßler sagte, durch andere Maßnahmen ließen sich die von der Bank angestrebten Kostensenkungen kaum realisieren.

Titel der Deutschen Bank Chart zeigen schlossen dagegen im Minus und profitierten somit nicht von starken Zahlen des US-Wettbewerbers Morgan Stanley.

ThyssenKrupp: Kritik während der Hauptversammlung

Titel von ThyssenKrupp Chart zeigen ruderten nach dem Anstieg vom Vortag postwendend zurück. Nach einem kritischen Bericht gehörten sie mit Abgaben von 1,82 Prozent zu den größten Verlierern. Laut "Handelsblatt" ist der Konzern unzufrieden mit den Angeboten für seine amerikanischen Stahlwerke und "hat daher die Interessenten aufgefordert, ihre Offerten nachzubessern", zitiert die Zeitung aus Verhandlungskreisen.

Dennoch zeigte sich Unternehmenschef Heinrich Hiesinger auf der Hauptversammlung zuversichtlich, den geplanten Verkauf bis zum Herbst abschließen zu können. Die Aktionäre sind da deutlich skeptischer.

Gerüchte um PPR stärken Puma

Im MDax Chart zeigen waren die Titel von Bilfinger gefragt. Titel des Baudienstleisters profitierten mit plus 1,60 Prozent von einer vermeldeten Übernahme in den USA. Analyst Marc Nettelbeck von der DZ-Bank bezeichnete den Kauf des Wassertechnik-Spezialisten Johnson Screens als attraktiv.

Spitzenreiter waren aber die Puma-Aktien , die am Nachmittag plötzlich nach oben schossen und letztlich mehr als 4 Prozent gewannen. Händler begründeten dies mit dem Gerücht, dass der französische Mehrheitsaktionär PPR ein Gebot für die noch nicht ihm gehörenden Anteile abgeben wolle.

Euro etwas schwächer

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere bei 1,29 Prozent. Der Bund-Future stieg um 0,36 Prozent auf 143,15 Punkte. Der Kurs des Euro fiel bis zuletzt knapp unter die Marke von 1,33 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3324 (Donnerstag: 1,3368) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7505 (0,7481) Euro

Ölpreise geben frühe Gewinne wieder ab

Die Ölpreise haben am Freitag nur zeitweise von guten Konjunkturdaten aus China profitieren können. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur März-Lieferung kostete gegen Mittag 110,93 US-Dollar. Das waren 17 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar fiel minimal um 3 Cent auf 95,91 Dollar.

krk/la/dpa-afxp

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