17.01.2013
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Börse
Dax schließt nach Rallye noch deutlich im Plus

Börsenparkett in Frankfurt: Dax profitiert von US-Konjunkturdaten
DPA

Börsenparkett in Frankfurt: Dax profitiert von US-Konjunkturdaten

Der Dax hat sich freundlich aus dem Handel verabschiedet. Der deutsche Leitindex schloss bei 7735 Punkten und damit 0,58 Prozent über dem Vortag. Gewinner waren die Aktien von HeidelbergCement, Lufthansa und ThyssenKrupp. Am Schluss des Index' notierten die Titel von SAP.

Frankfurt am Main - Die wichtigsten deutschen Aktienindizes haben am Donnerstag freundlich geschlossen. Der Leitindex Dax Chart zeigen beendete den Handel 0,58 Prozent höher bei 7.735 Punkten und erhielt dabei Rückenwind von guten Konjunkturdaten aus den USA. Zuvor hatte er bis zum Mittag noch leicht im Minus gelegen. Für den Sprung in die Gewinnzone wurde zudem auch die Hoffnung auf positive Nachrichten aus China verantwortlich gemacht. Zu Wochenschluss stehen dort Daten zur Wirtschaftsentwicklung an. Der MDax Chart zeigen stieg am Ende um 1,35 Prozent auf 12.480 Punkte und der TecDax Chart zeigen rückte um 1,02 Prozent auf 871 Punkte vor.

"Die letzten Daten aus den USA zeigen ein solides Bild", sagte Marktanalyst Robert Halver von der Baader Bank. Er verwies vor allem auf die Baubeginne, die im Dezember deutlich stärker zugelegt hatten als erwartet. Zudem hatte es erfreuliche wöchentliche Arbeitsmarktzahlen gegeben, denen aber das im Januar überraschend eingetrübte Geschäftsklima in der Region Philadelphia gegenüber stand. Außerdem wurde an die am Freitag anstehenden China-Daten erinnert: Ökonom Thomas Gitzel von der VP-Bank erwartet dabei das Signal, dass die Trendwende beim Wachstum vollzogen sei. Damit verbunden sei die Hoffnung auf positive Impulse für die Weltwirtschaft.

Thyssen Krupp profitiert von Steel-Americas-Angebot

Für die Titel von ThyssenKrupp Chart zeigen ging es nach einem Bericht des "Wall Street Journal" über milliardenschwere Angebote für Steel Americas um gut anderthalb Prozent nach oben - das bedeutete den Spitzenplatz im Dax. Eigentlich sollte dies aber nicht zu einem zusätzlichen Kurstreiber für die Papiere werden, sagte ein Händler. ArcelorMittal Chart zeigen habe bereits in der Vorwoche angekündigt, für das Werk in Alabama zu bieten. Zudem liege die Offerte des brasilianischen Konzern Siderurgica Naciona (CSN) für beide Werke im Rahmen der Erwartungen.

Die Papiere der Deutschen Telekom Chart zeigen verteuerten sich nach der Ankündigung eines Stellenabbaus um knapp ein halbes Prozent. Der Konzern streicht bis zu 1200 Verwaltungsstellen in Deutschland und bestätigte damit einen Bericht des "Handelsblatts". Der Netzausbau schafft indes Arbeit. Den betroffenen Arbeitnehmern soll deshalb ein Wechsel in die operativen Bereiche oder eine Abfindung angeboten werden, sagte der Sprecher. Börsianer sahen die Aktie durch diese Aussagen gestützt.

Die Aktie der Deutschen Bank Chart zeigen zeigte sich kaum bewegt, während die der Commerzbank moderat nachgab. Die Branchenwerte hatten am Vortag nur wenig von guten Zahlen der US-Konkurrenten Goldman Sachs Chart zeigen und JPMorgan Chart zeigen profitieren können. Nun bleibt abzuwarten, was für Impulse die am späten Mittag anstehenden Geschäftsberichte der Bank of America Chart zeigen und der Citigroup Chart zeigen bringen.

Euro nähert sich wieder seinem Elf-Monatshoch an

Der Euro Chart zeigen hat sich am Donnerstag bei der Marke von 1,33 US-Dollar gehalten. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3295 Dollar und damit in etwa so viel wie am Vorabend. Ein amerikanischer Dollar Chart zeigen war zuletzt 0,7520 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs des Euro am Mittwoch auf 1,3277 (Dienstag: 1,3327) Dollar festgesetzt.

Am Donnerstag stehen neben neuen Konjunkturdaten aus den USA zahlreiche Anleiheauktionen von Euroländern im Blick. Irland wird abermals mit kurzlaufenden Schuldtiteln an die Investoren herantreten. Das Land steht noch unter dem Euro-Rettungsschirm, will sich aber im Laufe des Jahres wieder selbständig am Kapitalmarkt refinanzieren. Spanien, dessen Zinskosten in den vergangenen Monaten stark rückläufig waren, und Frankreich versteigern langlaufende Staatsanleihen.

Ölpreise bewegen sich kaum

Die Ölpreise haben am Donnerstag nach einem Rückgang der Ölreserven in den USA weiter zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent Chart zeigen zur März-Lieferung kostete am frühen Nachmittag 110,27 US-Dollar. Das waren 59 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im Februar stieg um 43 Cent auf 95,11 Dollar.

Der jüngste Anstieg der Ölpreise wurde durch die Veröffentlichung der neusten Daten zu den US-Ölreserven am Vortag ausgelöst und durch den zuletzt schwächeren Dollar verstärkt. In der größten Volkswirtschaft der Welt waren die Lagerbestände in der vergangenen Woche zurückgegangen, wie aus Regierungszahlen vom Mittwoch hervorgeht. Sinkende Ölreserven werden im aktuellen Umfeld als Hinweis auf eine Verknappung des Angebots gedeutet, was die Ölpreise festigt.

krk/dpa

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