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18.01.2013
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Logistikinvestment
Die Post geht ab

Von Lutz Reiche

Deutliches Wachstum: Der boomende Online-Handel treibt auch das Paketgeschäft der Deutschen Post
dpa

Deutliches Wachstum: Der boomende Online-Handel treibt auch das Paketgeschäft der Deutschen Post

2. Teil: Post-Aktie alles andere als ein Langweiler

Dabei sind die Papiere alles andere als ein Langweiler. Ein Kursplus von rund 40 Prozent bescherten sie ihren Besitzern im Jahr 2012 und haben den Dax damit sowohl auf Einjahressicht als auch auf Zweijahressicht hinter sich gelassen. Dass Investoren auf im Kern gute Nachrichten zuletzt eher verhalten reagiert haben, scheint daher plausibel, meint Analyst Schmidt von der Hamburger Sparkasse.

Laut Reuters sehen sieben Analysten - darunter Berenberg und Hamburger Sparkasse - den Titel nicht zuletzt angesichts des rasanten Kursverlaufs als Halteposition. 20 weitere Analysten trauen der Deutschen Post nach gegenwärtigem Stand eine Fortsetzung des Erfolgskurses zu. Sie empfehlen die Aktie des Logistikkonzerns entweder zum Kauf (11) oder sehen in ihr einen echten "Outperformer" (9).

Post-Finanzvorstand Larry Rosen dürfte die Experten in ihrer positiven Einschätzung diese Woche noch bestärkt haben. Zwar hielt sich er mit einem Kommentar zu möglichen Auswirkungen des geplatzten Deals aufs eigene Geschäft vornehm zurück, erklärte aber - Zufall oder nicht - am selben Tag vor Analysten, dass der Konzern "bestens gerüstet" sei, seine Marktposition in diesem Jahr auszubauen.

Vorstand stimmt Investoren auf stetes Wachstum ein

Zum einen erneuerte Rosen die Gewinnprognose von 2,6 bis 2,7 Milliarden Euro für das Jahr 2012 (2011: 2,44 Milliarden). Die Wettbewerber UPS Chart zeigen und FedEx Chart zeigen hatten sie dagegen senken müssen. Zum anderen bekräftigte er auch das mittelfristige Gewinnziel von 3,35 bis 3,55 Milliarden Euro bis 2015. Dabei sollen die DHL-Sparten ihr Ergebnis im Jahresschnitt zwischen 10 und 15 Prozent steigern und den Löwenanteil zum Gesamtgewinn beitragen: zwischen 2,7 und 2,9 Milliarden Euro.

Da das Management für gewöhnlich eher konservative Prognosen ausgibt, halten Analysten die Ziele nicht für überzogen. "Die Verbraucher bestellen immer mehr im Internet, die Post profitiert davon, liefert die Sendungen aus", sagt Schmidt. Im Grunde müsse der Konzern in diesem "rapide wachsenden Markt" seine Position lediglich verteidigen, um entsprechend mitzuwachsen.

Das scheint der Post zu gelingen: Im Vorweihnachtsgeschäft knackte sie erstmals die Marke von sieben Millionen Sendungen am Tag. Auch im Gesamtjahr 2012 hat das Unternehmen so viel Pakete wie nie zuvor in Deutschland ausgeliefert. Der Wachstumstrend im Internetversandhandel soll anhalten und damit der Paketmarkt jährlich um 5 bis 7 Prozent zulegen, ist Rosen überzeugt.

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