11.01.2013
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Börse
Dax rettet sich ins Plus

Börse in Frankfurt: Analysten begrüßen SAPs Software-Überholung
AP

Börse in Frankfurt: Analysten begrüßen SAPs Software-Überholung

Kursgewinne der Dax-Schwergewichte Volkswagen und SAP sorgen dafür, dass der Dax mit einem minimalen Gewinn aus dem Handel geht. Bei der Commerzbank dagegen setzen die ersten Gewinnmitnahmen ein. Der Euro legt weiter zu.

Frankfurt am Main - Kursgewinne bei den Technologiewerten haben die europäischen Aktienmärkte am Freitag vor einem Abrutschen ins Minus bewahrt. Dabei standen Volkswagen und SAP auf den Einkaufslisten der Dax-Anleger weit oben.

Der deutsche Leitindex Dax Chart zeigen lag zum Handelsschluss auf Xetra 0,1 Prozent im Plus bei 7715 Punkten.

An den US-Börsen notierte der US-Leitindex Dow Jones unterdessen unverändert bei 13.496 Punkten. Der Quartalsgewinn der US-Bank Wells Fargo Chart zeigen fiel wie erwartet hoch aus - Anleger nutzten dies, ebenso wie bei der Commerzbank Chart zeigen, um Gewinne mitzunehmen.

SAP und Volkswagen legen zu

Die Aktien von SAP Chart zeigen haben am Freitag als einer der besten Werte im Dax spürbar von einer Produktneuerung profitiert. Europas größter Softwarehersteller hatte am Vorabend bekannt gegeben, dass nun sein Stammprodukt Unternehmenssoftware (Business Suite) mit der superschnellen Datenbank Hana verbunden werden könne. So könnten Geschäftsprozesse rascher gesteuert werden und die Unternehmen damit schneller agieren als bisher. Zum Handelsschluss verteuerten sich die SAP-Titel um 1,2 Prozent auf 61,32 Euro. In der Spitze waren sie bis auf 61,83 Euro geklettert.

Zu den Gewinnern im Dax gehörten auch die Vorzüge von Volkswagen Chart zeigen. Der Konzern hat sich dank guter Geschäfte in den USA, China und Russland 2012 erfolgreich gegen die Krise in der europäischen Autoindustrie gestemmt.

Gewinnmitnahmen bei Commerzbank-Titeln

Hoch her ging es bei den Aktien der Commerzbank Chart zeigen. Sie brachen bei überdurchschnittlichen Umsätzen abrupt um bis zu 6,9 Prozent ein, nachdem sie zunächst auf ein Neun-Monats-Hoch von 1,73 Euro gestiegen waren. Am Nachmittag notierten sie rund 3 Prozent tiefer bei 1,64 Euro. Börsianer machten Gewinnmitnahmen für den Kurssturz verantwortlich - die Aktie war in den vergangenen Wochen stark gestiegen.

"Es gibt derzeit einen großen Appetit auf Bankaktien", sagte Edward Firth, leitender Finanzmarkt-Experte bei Macquarie. "Es wäre daher sinnvoll, wenn einige der schwächeren Banken das für eine Kapitalerhöhung nutzen." Commerzbank gehöre zu ihnen. In Unternehmenskreisen wurden die Spekulationen um eine Kapitalerhöhung aber zurückgewiesen.

EuroStoxx: Aktien von Nokia weiterhin gefragt

Technologieaktien ragten mit Kursgewinnen heraus. Nach einem Plus am Donnerstag von 11 Prozent setzen die Aktien von Nokia Chart zeigenihren Höhenflug fort. Die Finnen waren im vierten Quartal dank des Erfolges ihres Lumia-Smartphones in der Handy-Sparte wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Die Aktien von Nokia legten am Freitag weiter zu und zogen damit europaweit Technologieaktien mit nach oben. Der europäische Branchenindex gewann 0,5 Prozent.

Nebenwerte: Infosys-Titel fest

Gute Nachrichten aus der Branche kamen auch aus Indien. Die Papiere von Infosys Chart zeigen stiegen um knapp 17 Prozent, nachdem der Softwarekonzern nach einem überraschend guten Geschäftsquartal seine Umsatzziele angehoben hatte. Dies schob vor allem die Aktien des französischen Infosys-Wettbewerbers Cap Gemini an, die sich um 3,3 Prozent verteuerten.

Im SDax Chart zeigen profitierten Praktiker Chart zeigen von einer Kaufempfehlung der Analysten der Berenberg Bank und stiegen um mehr als 9 Prozent. Zudem klopfen Unternehmensberater einem Bericht des österreichischen Magazins "Format" zufolge Kooperationsmöglichkeiten zwischen Praktiker und dem österreichischen Rivalen Baumax ab. Roland Berger arbeite an Konzepten für eine engere Zusammenarbeit bis hin zu einer Fusion der beiden Unternehmen. Aus Praktiker-Unternehmenskreisen hieß es dagegen, dass es keine Verhandlungen gebe.

Euro setzt Höhenflug fort

Der Euro Chart zeigenkostete 1,3351 Dollar und stieg damit auf den höchsten Stand seit mehr als neun Monaten. Bereits am Vortag war die Gemeinschaftswährung um zwei Cent nach oben gegangen.

Den Höhenflug hatte EZB-Präsident Mario Draghi ausgelöst, nachdem er Spekulationen auf eine baldige Zinssenkung eine klare Absageerteilt und sich optimistisch zur Entwicklung der Euro-Zone geäußert hatte. Händlern zufolge empfehlen die Analysten von Goldman Sachs, den Euro gegen Dollar zu kaufen. Die Experten hätten ein Kursziel von 1,37 Dollar ausgegeben.

rei/rtr

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